Donnerstag, 19. Juni 2014

Live the real way...

Es gibt ein unheimlich eindringlich, aber sehr berührendes Video im Internet...

http://www.generationmedien.de/look-ein-youtube-video-gedicht/

Worum geht es? Wenn man nur auf die Social Media bzw. Auf die ganzen Medien fixiert ist, geht das Leben an einem vorbei. Man ist zwar verbunden, jedoch Welten entfernt voneinander. Darum der Aufruf: shut down you display and live the real way.

Irgendwie ist was dran, schaut es euch an!

Mittwoch, 21. Mai 2014

Das "leidige" Thema Urlaub

Ausgangssituation: ein Pärchen (beide Mitte 20) planen in den Urlaub zu fahren. Also, sie plant und er muss mit. Der erste gemeinsame "richtige" Urlaub in der über 3-jährigen Beziehung. Aber wohin?

SIE
möchte an den Strand, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und zwischendurch mal mit dem Motorrad das Land erkunden.

ER
möchte alles andere: Rundreise oder sogar Partyurlaub. Na gut, auch ein bisschen das Land anschauen.

Wie soll man zwei solch unterschiedlichen Meinungen zusammenbringen? Sie möchte dort hin, das interessiert ihn nicht. Er möchte hier hin, da möchte sie auf keinen Fall Urlaub machen.

Vor genau diesem Theme stehe ich nun und versuche eine vernünftige Lösung zu finden. Wie schaffen wir das, einen Urlaub in beiderseitigem Interesse zu machen? Da geht nur ein Weg in einer (hoffentlich) gleichgestellten Beziehung: der über Kompromisse!

Na dann gehen wir mal über Kompromisse. Jeder soll sich die wichtigsten Eckdaten aufschreiben, auf die er nicht verzichten möchte.

In meinem Fall heißt das: Wärme (also Ende der 20er), Vorhandensein eines Sandstrandes in der Nähe  (bestmöglich direkt vor dem Hotel) und der Kostenfaktor, maximal 3-stellig zu bleiben.

Auf seine Kriterien warte ich noch. Zumindest weiß ich schon mal, dass es nicht Sri Lanka wird (weil er da nicht hin möchte). Und auch nicht Australien, Thailand, Gran Canaria und und und. Egal, wir finden schon was.

Und das Beste: wir sind beide flexibel, spontan und nicht von den Ferien abhängig. Heißt so viel wie LAST MINUTE! Mitte August wird geschaut, wo es Mitte/Ende September hin geht und dann muss ich ihm wohl oder übel das Messer auf die Brust setzen.

Wo wir dann wieder beim Satz "hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine gut organisierte Frau" wären. Ist wohl doch was dran, sonst käm doch nur Partyurlaub für alle Männer raus. Und das will doch nun wirklich keiner ;)

Sonntag, 11. Mai 2014

Muttertag ;)

Der heutige Tag ist ein Freudentag für alle Mütter! Es ist mal wieder der zweite Sonntag im Mai und damit Muttertag...

Aber wozu dient der Muttertag überhaupt? Er wurde eingeführt, damit auch an einem speziellen Tag der Mutter verstärkt gedacht wird. Ihr einfach mal DANKE zu sagen! 

Auch ich habe mich heute schon mit meinet Mutter getroffen und ihr dar gedankt, dass sie für mich da ist und auch einfach nur dafür, dass es mich gibt. Ein weiteres Danke gilt der Gestaltung ihres Lebensweges, der mich und meine Kindheit aktiv geprägt hat. Ohne die Entscheidung, mal zuhause zu bleiben oder sich rührend um die Kinder zu kümmern, wäre ich heute vielleicht nicht das, was ich bin.

Gleichzeitig möchte ich jedoch schon einmal in meine Zukunft blicken...in ein paar Jahren sitze ich da mit meinen Kindern und genieße den Tag.

Ich hoffe, sie sind mir dann auch dankbar, dass ich mein Leben so gestaltet habe, dass ich mich um sie kümmern kann und gleichzeitig alles unter einen Hut bekomme.

Warten wir mal ab, was kommt ;)

Freitag, 9. Mai 2014

Vereine für Jedermann - aber kein Frauennetzwerk

Auf dem Weg, beruflich erfolgreicher zu werden, sehe ich eine grundlegende Basis im Netzwerken. Wo kann man besser netzwerken, als unter Gleichgesinnten? Nirgends...

Also mache ich mich auf die Suche nach einem Frauennetzwerk in der Umgebund. Landshut verfügt über 65.000 Einwohner, weitere Menschen sind in den direkt angrenzenden Ortschaften (Ergolding etc.). Ich suche ein bestehendes Netzwerk für beruflich engagierte Frauen, die sich nicht mit Marmeladenrezepten, Buchskranzlbinden oder Ähnlichem in ihrer Hauptzeit beschäftigen. Ich suche einfach nur ein paar Frauen, mit denen man sich regelmäßig trifft und wirtschaftliche, politische oder auch mal zwischendurch lokale Themen austauscht.

Leider nur gibt es so etwas nicht. Man findet alle möglichen Wirtschaftsvereine, Politische Vereinigungen oder Hausfrauenverbunde, aber kein Frauen-Netzwerk für Businessladies. 

Ich habe meinen Kreis erweitert...bis zum Umkreis von 30/40 km wäre es auch okay, um regelmäßige Treffen zu ermöglichen. Aber nein - erst in München (natürlich Innenstadt) gibt es einen solchen Zusammenschluss. Da das aber bis in die Stadt rein ca. 80 km einfach für mich sind, fällt das wohl ziemlich aus.

Ich würde erwäääääääääägen (ganz vorsichtig gesagt...nicht, dass ich hier gleich festgetackert werde), eventuell einen solchen Verein zum Netzwerken in Landshut zu sehen. Betriebsbesichtigungen, Vortragsabende, gemeinsame Abendessen - das könnte ich mir vorstellen. Aber das Problem ist, dass ein solcher Verein erst einmal auf die beine gestellt werden müsste. Kontakte knüpfen geht schnell, aber rentiert es sich nur, wenn man anfangs genügend Gründungsmitglieder beisammen hat. "Ich und Ich" tun sich da etwas schwer...

Aber Fakt ist: wenn es mal einen solchen Verein geben sollte, dann bin ich DABEI ;)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Bildungsabschlüsse als nicht-relevante Konstante

Dass Frauen eigentlich eine gleiche Ausgangsposition wie Männer im Berufsleben haben, stellt eine interessante Studie dar, von der ich heute in meinem XING-Newsletter gelesen habe:


Demnach haben sogar durchnittlich mehr Frauen einen höheren Bildungdabschnitt wie Männer. Das gibt mir jetzt wieder einen Gedankenanstoß für viele weitere Faktoren:

1. Warum gibt es dann so wenig Frauen - erfolgreiche Frauen in guter Stellung - in der heutigen Zeit?
2. Liegt die aktuelle Frauen/Männer-Position an den Arbeitnehmern oder Arbeitgebern?
3. Sind Frauen im Durchschnitt lernbereiter und tun sich hier leichter?

An den Grundvoraussetzungen jedenfalls kann es nicht liegen. "Du bist, was du daraus machst!", heißt es doch immer. Das stimmt hier anscheinend wirklich. Die Ursache für die extreme Unverteilung kann eigentlich nur an den Vorstellungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber sein.

Aber was möchten diese?

Arbeitgeber möchten qualifizierte Mitarbeiter, die möglichst Produktiv und mit wenig Ausfall sind. Zudem gehört oftmals Flexibilität dazu. Qualifikationen weisen Frauen zwar auf, aber wenn es um die Vereinbarung von Familie und Beruf geht, hört es mit Ausfall (z. B. Schwangerschaft, Krankheit des Kindes) und Flexibilität (z. B. Gebundenheit an Kindertagesmütter) schon meist auf.

Genau umgekehrt möchten Arbeitnehmer ihren Berufsalltag gestalten. Flexibel nach dem Kind richten können, nach Ausfall problemlos wieder einsteigen (selbstverständlich in der gleichen Oder gleichwertigen Position). Die Qualifikationen bringen sie mit, das wissen Mitarbeiter meist auch (wenn sie realisitisch sind).

Diese Differenzen in den Vorstellungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind die Ursachen für die aktuelle Entwicklung der Arbeitnehmerverteilung. Irgendwer muss Abstriche machen - wie diese genau aussehen, bleibt dahin gestellt.




Dienstag, 22. April 2014

Glückskekse und ihre Botschaft

Wer liebt sie nicht - chinesische Glückskekse...ich zumindest schon, die Botschaften sind immer wieder sehr interessant. Eigentlich glaube ich ja nicht an solche Mitteilungen und wenn, dann sind sie meist großer Zufall oder einfach nur absoluter Blödsinn.

Heute jedoch war es schon ein sehr großer Zufall...da ziehe ich doch gleich folgende Botschaft: 

"Du sollst deine Pläne für dich behalten!"

Na so etwas aber auch...woher weiß denn der Glückskeks, dass ich Pläne habe? Und dann auch noch solche, die man besser für sich behält?

Tja, nehmen wir es mal "de facto":

- Fertig mit dem Projekt Ausbilderschein (juhuuuu)
- Zeit, wieder Neues anzugehen
- Gefühlt Millionen Pläne im Kopf

Also wird es jetzt dann wirklich los gehen mit dem nächsten Schritt. Klar, dass ich von Haus aus alles mit dem Engsten Familienkreis bespreche...aber an weitere Leute gebe ich nichts weiter...könnte ja böse auf mich zurück fallen. Gerade beim Thema Selbstständigkeit ist es immer gut, wenn man besser als sein Gegenüber vorbereitet ist. Hier gibt es unzählige Beispiele, die sich mit meinen Plänen aufzeigen lassen würden.

Also...pssssssst ;)

Freitag, 18. April 2014

Qualifikation zum Ausbilder - CHECK!

Stolz kann ich nun mitteilen, dass ich gestern meine AdA-Prüfung vor der IHK Niederbayern bestanden habe und nun offiziell den Ausbilderschein besitze.

Damit darf ich nun offiziell ausbilden und Ausbildungsverträge abschließen. 

Ich bin sehr froh über diese zusätzliche Qualifikation. Bisher habe ich zwar schon als Ausbilderin aktiv im Unternehmen mitgewirkt, jedoch fehlte mir bisher noch die offizielle Prüfung, sodass ich mich mit der Qualifikation des Ausbilders ausweisen kann.

Das hat sich ja jetzt geändert! Ich habe 92% in der schriftlichen Prüfung abgelegt, die mündliche Prüfung habe ich mit "bestanden" geschafft.

So, noch eine Qualifikation "abgehakt", jetzt kann ich mich dem nächsten Projekt widmen. Weitere Infos folgen noch...jetzt wird erst mal gefeiert ;)

Montag, 7. April 2014

35-Stunden-Woche für Eltern? Jawoll!

Es gibt seit Neuestem einen tollen Vorschlag, den ich ganz besonders gut finde! Es wurde angemerkt, ob man nicht für junge Eltern jeweils eine 35-Stunden-Woche einführen solle.

Das ermöglicht es beiden Elternteilen, nicht Vollzeit arbeiten zu müssen und gleichzeit mehr von seinem Kind mitzubekommen. Gleichzeitig heißt es auch, dass Mütter nicht zwamgsläufig ganz aus dem Beruf aussteigen müssen, sondern eine Alternative haben.

Ich bin mal gespannt, wie es in den kommenden Wochen diesbezüglich weitergeht. Der Vorschlag muss noch ausreifen, jedoch sind schon wichtige Stellen, wie etwa der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) große Befürworter dieser Idee.

Auch ich reihe mich hier ein und halte die Alternative für sinnvoll. Warten wir ab, was in der Ausgestaltung folgt...

Samstag, 5. April 2014

Schlagfertigkeit die Zweite

Das Thema Schlagfetigkeit habe ich ja bereits schon einmal hier angeschnitten. Ich habe aber festgestellt, dass ich noch immer nicht "schlagkräftig genug" bin, um mich später als Selbstständige durchsetzen zu können.

Was mache ich also? Ich kümmere mich um eine entsprechende Ausbildung...leider nur fehlt mir manchmal die Zeit, mich noch intensiver in einen Kurs oder Ähnliches zu setzen. Die einzige Leerlaufzeit, die ich wirklich opfern möchte, ist die Zeit während dem Autofahren. Und was liegt dort näher als ein Hörbuch?

Ich habe mir nun das Hörbuch "Schlagfetrtigkeit für Dummies" gekauft. Okay, ich fühle mich nicht als Dummie, allerdings ist diese Reihe wirklich gut in der Erklärung (wie ich schon an Schulbüchern sehen konnte) und ich verspreche mir hier kinderleichte Tipps ind Tricks, die sogar ich umsetzen kann.

Am Montag müsste es geliefert werden...dann kann ich ab sofort meine täglichen Hin- und Rückfahrten sinnvoller nutzen - auch wenn diese nicht besonders lang sind.

Zudem muss ich in den nächsten 2 Wochen dreimal nach Passau fahren; zweimal sogar beruflich. Das sind für mich pro Tag 3h Fahrtzeit, in denen ich mich weiterbilde.

Da fällt mir nur eines ein: Gute Idee, Caro ;)

Montag, 24. März 2014

"Gibts das auch in groß?" - eine großartige Frau

Es gibt viele Frauen, die ich für ihr Denken und Tun bewundere. Alice Schwarzer habe ich ja bereits schon genannt, allerdings gibt es noch viele weitere tolle Frauen...

Ein "Weibsbild" ist aus Film, Fernsehen, Kabaret und noch vielen anderen Bereichen bekannt...sie ist durchaus vielseitig einsetzbar und wirklich eine richtig klasse Frau. Die Rede ist von Barbara Schöneberger. Sie vereinbart Familie und ihre Karriere, hat vergangenes Jahr ihr zweites Kind bekommen. Dennoch war sie - teilweise hochschwanger - vor der Kamera und hat ein neues Projekt nach dem anderen durchgeführt. Und während alledem hat sie ausreichend Zeit für ihre Familie: ihren Mann und ihre zwei Kinder.

Sie bringt ihr Privatleben nicht in den Vordergrund, aber hier liegt ihr Schwerpunkt. Zuliebe ihrer Familie hat sie schon Projekte zurückgesteckt.

Für mich steht sie als Vorbildfrau: sie schafft es spielend, Privates und Geschäftliches unter einen Hut zu bekommen und allen gerecht zu werden. Gleichzeitig wirkt sie nicht gestresst und immer gut gelaunt. Lobenswert, daran kann man sich ein Beispiel nehmen ;)

Sonntag, 23. März 2014

Frauenfreundliche Betriebe - eine aktuelle Studie

Über meinen Zugang der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.de habe ich folgende Studie entdeckt:


Hier geht es um das Ranking der familienfreundlichsten Betriebe Deutschlands...und die damit verbundenen Ergebnisse. Wie im Text erwähnt wird, versteckt sich kein Unternehmen, das frauenfreundlich ist. Mittlerweile bieten viele Multikonzerne, aber auch mittelständische und kleine Unternehmen besonders für Arbeitnehmerinnen attraktive Möglichkeiten an. Wie sich das genau in den Firmen gestaltet, muss im Einzelfall geprüft werden.

Erstaunlich finde ich dabei besonders, dass die üblich großen Unternehmen, die man eigentlich in den Top-10 vermuten würde, nicht vertreten sind ( ich denke hier an Autohersteller, Vorreiter in der Kommunikationsbranche oder auch Pharma-Konzerne). Wenn doch kein Unternehmen seine frauenorientierten Services "hinter dem Berg" hält, wo sind dann diese Unternehmen? Kann es sein, dass diese gar nicht so fortschrittlich sind auf diesem Gebiet...oder noch deutlichen Handlungsbedarf haben?

Nun, was mir noch stärker aufgefallen ist, ist der Satz mit der wirklichen Umsetzung des Versprochenen. Welche Maßnahmen wirklich durchgeführt werden, ist dann eine andere Sache. Anbieten kann man alles, aber oft scheitert es an der Endausführung. Hier kann man (ich bezeichne es vorsichtig) schon von "Lockvogel-Angeboten" sprechen. Benefits, die für Frauen angeboten werden, um diese ins Unternehmen zu holen...und sich hinterher als nicht durchgeführt/angeboten herausstellen.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass sowohl riesengroße, als auch große, mittlere und kleine Unternehmen allgemein mehr frauenorientierte und familienorientierte Maßnahmen anbieten müssten. So wäre es auch noch attraktiver für junge Frauen oder Mütter die Arbeit weiterzuführen oder gar wieder aufzunehmen. Schlicht und einfach scheitert es doch oft am Arbeitgeber, dass Mütter Familie und Beruf nicht unter einen Hut bringen können.

Freitag, 21. März 2014

Lernen, Lernen, Lernen...

Man kommt im Leben nicht weiter, wenn man nicht stetig an sich arbeitet...egal ob in persönlicher Hinsicht, an seinem Lebensstil oder auch in Sachen beruflicher Qualifikation. Schon Wilhelm Busch hat dies erkannt und passend zusammen gefasst:

"Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss. Und Lernen kann er - Gott sei Dank - auch sein ganzes Leben lang."

Das Schöne daran ist zudem, dass man die meisten Änderungen auch positiv und aktiv wahrnehmen kann. Entweder ergibt sich ein besseres Gefühl, eine bessere Qualifikation oder einfach mal (in ganz extremen Fällen) ein Lichtblick im Dunkeln.

Damit auch Frauen stets in der Berufswelt eine Chance haben, ist hier ganz besonders auf regelmäßige Weiter- und Fortbildung zu achten. Männer qualifizieren sich zumeist aufgrund der Berufserfahrung; jungen, wiedereinsteigenden Müttern fehlt diese jedoch teilweise. So können sie sich dennoch aufgrund besonderer Qualifikationen hervortun und andere Mitbewerber ausstechen.

Zudem spielt dies auch eine große Rolle bzgl. der Gehaltsstufe. Frauen verdienen - wie bereits schon in einem anderen Post behandelt - durchschnittlich 22% weniger als Männer, wenn man den Vergleich in gleichwertigen Berufen zieht. Wenn man jedoch noch bessere Zusatzqualifikationen und -kenntnisse hat, gleicht das das ohnehon schon unfaire Gehaltslevel schon wieder ein bisschen an.

Man sieht also, ohne stetis Lernen und Weiterbilden geht es leider nicht.

Hier ein Beispiel aus meiner Familie: meine Mutter hat früher eine Ausbildung zur CTA (Cytologisch-technische Assistentin) gemacht. Dabei war sie im Labor und hat Abstriche auf mögliche Krebszellen untersucht. Nach ihrer Ausbildung heiratete sie, bekam Kinder. Während der Erziehungszeit arbeitete sie zuerst Teilzeit (in einem anderen, nicht verwandten Beruf), später widmete sie sich ganz der Erziehung. 

Das Problem dabei: die Prozesse in den Labors hat sich enorm geändert in de. Letzten 20/30 Jahren. Früher wurde mit Mikroskop gearbeitet, jetzt gibt es Computer und neue Maschinen; man hat weitere Krebszellen gefunden; es gibt neue Methoden...kurzum: ein Wiedereinstieg in ihren Beruf ist praktisch unmöglich. Wir Kinder sind jetzt groß und sie arbeitet seit ein paar Jahren wieder. Auch wenn sie eine sehr engagierte Person ist, konnte sie aufgrund der vielen Defizite durch Weiterentwicklung der Forschung nicht mehr in ihrem eigentlichen Beruf brillieren. Somit fängt sie wieder von ganz vorne an.

Heute ist soe glücklich, arbeitet in einem ihr gefallenden Job und macht ihren Weg. Sie hat sich engagiert und viele Seminare und Schulungen besucht, sich auf Neues eingelassen und immer wieder den Mut gefunden, sich durchzusetzen. Das bewundere ich wirklich an ihr!

Ich jedoch bin dermaßen wissbegierig (noch habe ich auch noch keine Kinder), dass ich mir ein Leben ohne stetis Lernen gar nicht vorstellen kann. Ich bleibe bei Wilhelm Busch ;)

Donnerstag, 20. März 2014

Einfühlungsvermögen der Frau - ein Pluspunkt im Business

Ein solide Ausbildung ist Grundlage eines jeden erfolgreichen Menschen...das denke ich zumindest. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Ausbildung im eigentlichen Sinne, ein Studium, ein Einlernen oder auch eine Weiterbildung handelt. Fakt ist nur, dass man seine berufliche Zukunft erst einmal bewusst angehen sollte.

Hier kommt das Thema "soziale Intelligenz" oder auch das Einfühlungsvermögen einer Frau ins Spiel. Gerade Frauen können manchmal bessere Betreuer und Ausbilder sein. Frauen haben eben die Soft Skills (wie man das heutzutage nennt) und können sich so besser in einen Azubi hereinversetzen und ihm bestimmte Lerninhalte verständlicher vermitteln. Auch bei persönlichen Angelegenheiten fällt es Frauen oft leichter, Probleme anzusprechen und bei Konflikten zu vermitteln. Aus diesem Grunde sollte es - meiner Meinung nach - mehr weibliche Ausbilderinnen geben.

Und genau deswegen habe ich das Projekt Ausbilderschein jetzt angegriffen. Vor ein paar Wochen habe ich mir ein begleitendes Buch mit allen wichtigen Themen rund um den Schein besorgt und befasse mich seitdem intensiv mit den entsprechenden Inhalten. Einiges ist durch meine Arbeit in der Personalabteilung bereits bekannt, manch anderes ist wirklich neu.

Aktuell habe ich mir den kompletten Stoff angeeignet, jetzt geht es ans Üben der Prüfungsaufgaben. Sobald ich mich hier fit fühle (was ziemlich schnell gehen könnte), werde ich die Prüfung absolvieren. Und dann darf ich ausbilden - jeden Beruf, für den ich qualifiziert bin...und das sind eine Menge Berufe ;)

Tja, und so schließt sich der Kreis wieder zu meinen Anfangsworten. So kann ich nämlich dann die Ausbildung der Jugendlichen besser betreuen und vielleicht such später einmal - falls eine mögliche Selbstständigkeit  folgt - selber aktiv ausbilden.

Darauf freue ich mich schon heute...eine Qualifikation mehr...und das mit 25! Darauf bin nicht nur ich stolz, auch meine Familie und besonders mein Freund, der mich in aller Hinsicht wirklich tatkräftig unterstüzt.

Ach übrigens...die Prüfung wird vor der IHK Niederbayern abgelegt werden. Dort bin ich ja auch schon im Prüfungsausschuss für mündliche Abschlussprüfungen der Bürokauf-/Automobilkauf-/Marketingkaufleute. Als Frau kann man hier wirklich sehr gut einfühlen...das passt zu mir ;)

Freitag, 14. März 2014

Zivildienst - wo beginnt die Gleichberechtigung und wo endet sie?

Wie bereits im Titel erwähnt, habe ich mir auch Gedanken zum Thema Zivildienst gemacht. Anstoß für diesen Gedankengang war eine Bemerkung meines Freundes. Dieser interessiert sich übrigens ganz besonders für meine emanzipierte Denkweise und steht ihr kritisch gegenüber - zu meinem Vorteil. Durch die kritische Analyse meiner Gedanken und dem Versuch,bein Gegenbeispiel zu finden, entwickle ich meine Ansichten ebenfalls weiter und kann sie so konkretisieren. Dafür liebe ich ihn wirklich - er fordert mich, fördert aber gleichzeitig meine Ideen.

Zurück zum Thema Zivildienst...wenn es doch auf schon fast allen Bereichen Gleichberechtigung geben sollte und diese teilweise auch schon vorhanden ist, wieso schaut es beim Thema Zivildienst anders aus? Früher waren Männer verpflichtet, zur Bundeswehr zu gehen und dort ihr Jahr abzuleisten. Wahlweise stellte sich der Zivildienst für die (nennen wir sie) "weicheren Gemüter" zur Verfügung. Mittlerweile hat sich sie ja schpn geändert, aber bis vor ein paar wenigen Jahren war das nun mal so und alle Männer wurden zur Musterung geladen.

Frauen jedoch sind hiervon befreit. Man sagt, der Bund wäre nichts für uns und wir sollten uns lieber mit anderen Dingen beschäftigen. Natürlich sind Frauen auch (großteils) nicht an einem Kriegseinsatz interessiert, aber warum gelten für Frauen nicht die gleichen Rechte? Theoretisch würde es doch auch Frauen gut tun, ein soziales Jahr als Zivildienst abzuleisten.

Hier stellen sich noch die alten Muster ein, als Frau damals zuhause war und sich um Haus und Hof und Kinder kümmerte. Mittlerweile jedoch bekommen Frauen immer später Kinder. Auch sah man am Beispiel der Trümmerfrauen (solche Frauen, die aktiv beim wegräumen der Trümmer vom Weltkrieg in den Städten halfen), dass Frauen aktiv und zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden können. Warum dann nicht auch eine Ein-Jahres-Pflicht, egal ob Bund oder Sozial?

Fakt ist, dass es mittlerweile schon nicht mehr notwendig ist, sich mit der Frage eigentlich zu beschäftigen. Durch die neuen Reformen wurden die Männer in diesem Bereich uns nämlich gleichgestellt - und nicht andersherum!

Mittwoch, 12. März 2014

Weltfrauentag

Einmal im Jahr...da ist "unser" Tag ;) jedes Jahr am 8. März wird der Weltfrauentag gefeiert. Feiern ist dabei vielleicht die falsche Bezeichnung: Frauen "zelebrieren" und Männer "verdrängen". Eigentlich wäre das mal ein guter Grund, seine Frau mal wieder richtig zu verwöhnen. Aber hier sind wir leider manchmal zu sehr beim Wunschdenken :)

Fakt ist jedenfalls, dass dieser Tag den Frauen gewidmet wurde. Egal ob Hausfrau, Mutter, Angestellte, Selbstständige oder Führungskraft...egal ob jung, alt, hübsch, hässlich, vom Aus- oder Inland, engagiert oder nicht...hier werden allen Frauen gedacht. Und dieser Tag dient vorrangig dazu, einfach mal an "die Frau an sich" zu denken.

Und das tut schon tierisch gut...eimfach das nur mal zu wissen ;)

Dienstag, 18. Februar 2014

Großes Engagement - gute Belohnung

Ich war vergangene Woche in Berlin...dort wurde unser Unternehmen mit dem zweiten Platz des "Berufsbildungspreis, Sonderpreis Integration" ausgezeichnet. Das zeigt uns doch, dass wir mit unserem Personal- und Marketing-Engagement wirklich gut dabei liegen. Der Preis wurde vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag verliehen, das ist die Zentralstelle aller IHKs in Deutschland.

So wie auch Frauen früher als Problemzielgruppe auf dem Arbeitsmarkt angesehen wurde, so ist dies heutzutage mit Migranten oder Bürgern mit Migrationshintergrund. Dieser Gruppe wirdmen wir uns ganz intensiv und bilden vorwiegend Jugendliche mit Migrationshintergrund aus. So sind ca. 40% unserer Azubis ausländisch, fast 80% der Festangestellten sind ebenfalls mit Migrationshintergrund.

Das ist ganz interessant, ich bin die einzige Frau in unserem Hause, die ohne Migrationshintergrund und durch und durch Deutsch ist.

Jedenfalls haben wir ein sehr gutes System aufgebaut, wie wir auch ausländische Jugendliche gut ausbilden können und wie wir dies positiv für uns nutzen können. Dies äußert sich beispielsweise im Ethnomarketing, das wir betreiben. So können wir unserem Kunden Beratungen in 10 verschiedenen Sprachen anbieten, die meisten davon als Muttersprache.

Die Auszeichnung ist somit ganz besonders für uns. 

Ohne mich selber zu loben, aber der Personalbereich wurde in den letzten Monaten, seit ich diesen übernommen habe, schon deutlich intensiver betreut und ausgebaut. Da sieht man mal: mit der richtigen Qualifikation kann es auch als Frau im Berufsleben voran gehen.

Montag, 10. Februar 2014

Ausbildung, Ausbilderschein und die Lorbeeren...

Bei uns im Unternehmen werden Ausbildugen angbeboten. Egal ob im Vertrieb, in der Verwaltung oder auch im technischen Bereich. Leider jedoch werden unsere Azubis, die sich zwar einem großen Verantwortungsbereich erfreuen, sehr oft nicht korrekt behandelt: Streichen der Überstunden, das Nicht-Einhalten von Jugendschutz- und Arbeitsgesetzen etc. Hier sind große Defizite, die eigentlich geändert werden müssten.

Leider jedoch sieht jeder die Problematik, keiner ändert allerdings etwas daran. Wie kann das sein? "Der Chef ist Ausbilder, er ost dafür verantwortlich.", solche Aussagen werden als Vorwände vorgeschoben.

Ich bin vor ca. 2 Jahren Personalverantwortliche in unserem Hause geworden. Dabei habe ich schon einige Umstrukturierungen im Bereich Praktikum, Praxissemester und Fos-Schülern vorgenommen, um joer schon einmal Besserung vorbringen zu können. Der nächste Schritt ist das Eingreifen in den Azubi-Umgang.

Einziges Problem: mir fehlt hier noch die vertiefte Kompetenz, da ich mich nur oberflächlich mit den Gesetzestexten auskenne. Darum habe ich einen neuen Plan geschmiedet: ich mache den Ausbilderschein. Die Unterlagen habe ich mir besorgt, das Kursbuch ist bestellt und jetzt geht es los. Sobald ich die Prüfungen erfolgreich absolviert und den Ausbilderschein erhalten habe, kann ich meinem Chef Contra geben.

Mein persönlicher Vorteil: der Ausbilderschein an sich bringt zwar keinen Mehrwert, aber dafür eine zusätzliche Qualifikation in meinem Lebenslauf. 

Ich sehe dem Ganzen mal positiv entgegen...und denke, dass der Schein im März/April abgeschlossen werden kann. Und dann haben auch die Azubis etwas davon. Haltet durch, ich komme^^

Donnerstag, 6. Februar 2014

Auch Frauen hinterziehen Steuern...

Ganz aktuell ist noch immer das Thema "Steuerhinterziehung". Im vergangenen Jahr wurde ein bekannter Fußballmanager in der Presse "zerfetzt", nun auch eine wichtige Frauenrechtlerin (die auch schon in meinem Blog erwähnt wurde). Die Meinungen hierüber gehen wirklich sehr auseinander.

Meine Meinung dazu? Natürlich können auch Frauen unrecht handeln, aber ich finde es ein Unding, dass nur Prominente öffentlich an den Pranger gestellt werden. Es hinterziehen ebenfalls so viele Manager, Gutverdiener und "Normalos" Steuern, die nicht öffentlich genannt werden. Nur, weil jemand in der Öffentlichkeit steht, ist dies ein Grund für die Presse.

Es ist grundsätzlich schon mal schade, dass so viele Steuerhinterzieher ihr Glück versuchen, das muss ich zugeben. Aber warum das ausreichend in der Presse behandelt werden muss, ist fraglich. Besonders schade ist es dann, wenn solche Sätze kommen, wie "Da schau dir deine Frauenechtlerin an, die ist keinen Deut besser.". 

Stimmt schon, aber auch keinen Deut schlechter wie andere Normalos ;) 

Freitag, 24. Januar 2014

Zu hoch qualifiziert mit 25?!

Könnt ihr euch noch an meinen Post bzgl. der Absage in einem möglichen neuen Job erinnern? Damals hieß es, ich sei zu teuer...

Und jetzt ist mir doch etwas Ähnliches passiert...ich denke mir, machst du noch was bzgl. Weiterbildung undonformierst dich mal auf einem Infoabend der IHK. Aber ich musste erschreckend feststellen, dass ich eindeutig zu viele Qualifikationen habe. Prüferin beim Prüfungsausschuss der IHK, Zertifizierung als PR-Referentin und natürlich mein Studium. Nicht zu vernachlässigen ist dabei meine Berufserfahrung und meine wahnsinnige Allgemeinbildung.

Tja, anscheinend habe ich es geschafft, mit fast 25 Jahren schon so hoch qualifiziert zu sein, dass sich eine weitere Weiterbildung bei mir nicht lohnt. Interessant, sage ich nur :)

Donnerstag, 23. Januar 2014

Förderung des Arbeitsmarktfonds

Wisst ihr, was ich wirklich toll finde? Dass es Institutionen gibt, die bei Rückkehr der Frau in die Arbeitswelt eine Förderung zur Verfügung stellen.

So beispielsweise der Arbeitsmarktfonds Bayern, der z. B. Über ein BFZ (berufliches Förderzentrum) jungen Müttern hilft, nach der Elternzeit wieder in einen Job zu finden. Dabei geht es hier auch um Themen wie etwa Kinderbetreuungsvermittlung, Bewerbungstrainings etc.!

Ich sehe, dass es viele junge Mütter gibt, die einen "normalen" Job suchen...es muss nicht immer in einer Führungsposition sein oder gar im Vorstand...das machen nur ein paar Prozent an Müttern aus. Aber normale bodenständige Berufe müssen ebenso unterstützt werden bzw. Mütter, die dort wieder herein kommen möchten.

Also Hut ab ;)

Samstag, 18. Januar 2014

Frauen und Teilzeit

"Insgesamt hat sich die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren weltweit verbessert. Mit 68 Prozent liegt der Anteil der erwerbstätigen Frauen in Deutschland über dem OECD-Durchschnitt von 60 Prozent. Allerdings werden Frauen nach wie vor schlechter bezahlt als Männer - laut OECD-Gleichstellungsbericht für die OECD-Länder beträgt der Lohnunterschied durchschnittlich 16 Prozent bei mittleren Einkommen. In Deutschland sind es 22 Prozent. Bereinigt nach Gleichheit der Arbeit und Qualifikation sind es noch etwa acht Prozent. 

Hauptgrund für das Missverhältnis ist der Studie zufolge für viele Frauen das Problem, Karriere und Familie zu vereinbaren. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit, insbesondere Mütter: Bei 25- bis 54-Jährigen mit Kindern in Schule oder Ausbildung sind es 62 Prozent. Zum Vergleich: In Frankreich liegt der Anteil nur bei 26 Prozent. 

Allerdings gibt es auch hier positive Entwicklungen. Die Einführung der Elternzeit in Deutschland im Jahr 2007 hat dazu geführt, dass mehr Väter eine Auszeit nehmen. 2007 waren es lediglich 9 Prozent, Ende 2010 waren es bundesweit über 25 Prozent. Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist die Erwerbsquote von Müttern, deren Partner in Elternzeit ist, doppelt so hoch wie von Müttern, deren Partner nicht in Elternzeit ist."

Diesen Artikel habe ich mal wieder gefunden, als ich im Internet recherchiert habe. Es ist schon sehr interessant, dass so viele Frauen Teilzeit bei uns arbeiten. Aber warum ist das so?

Ich sehe das Problem in der Unterstützung durch den Staat. Frankreich hat ein sehr ausgeprägtes Angebot für Familien oder auch Alleinerziehende. Es bietet viele gute Möglichkeiten, eine volle Beschäftigung mit der Familie unter einen Hut zu bringen. So fördert der Staat dort Ganztagesschulen, Kindergärten, Krippenplätze und Aupair-Stellen. Dies macht eine Vollzeitbeschäftigung für französische Mütter sehr interessant.

In Deutschland ist das jedoch ganz anders. Es werden zwar mittlerweile manche Einrichtungen, wie beispielsweise Kitas, gefördert, aber eine vollständige Lösung bietet sich hier nicht. Aus diesem Grunde wählen viele Mütter eine Teilzeitbeschäftigung und können währenddessen ihre Kinder in Kitas oder Kindergärten bringen. Vielle möchten es auch gar nicht, ihre Kinder einen ganzen Tag in eine öffentliche Einrichtung abzugeben. Das kann ich durchaus nachvollziehen.

So bleibt es fraglich, ob man diese beiden Kennzahlen in den Nachbarländern wirklich vergleichen kann. Unterschiedliche Förderungsmodelle, unterschiedliche Verständnisse von Familie/Erziehung/Arbeit und auch unterschiedliche Lebenshaltungskosten, die sich auf den monatlichen Lohn und damit auf den Arbeitsbedarf auswirken, können Ursachen für die Unterschiede in Beschäftigung und Familienbewusstsein sein.

Auf den Punkt der Lohnunterschiede möchte ich nicht mehr eingehen, diesen habe ich bereits in einem anderen Post ausführlich besprochen.

Interessant ist jedoch noch der Punkt mit der Elternzeit. Es ist von Haus aus klar, dass die Frau in Elternzeit geht. Aber mittlerweile gibt es sehr attraktive Modelle, damit auch Männer problemlos in Elternzeit gehen können. So besteht hier auch die Möglichkeit auf eine Auszeit, was auch der Familie sehr gut tun würde.

Aber warum nitzen so wenig Väter die Elternzeit? Hier werde ich in einem anderen Post die Vor- und Nachteile sowie die allgemeinen Informationen genauer behandeln.

Freitag, 10. Januar 2014

Frauen in der Arbeitswelt

Ich bin mal wieder über einen interessanten Artikel gestoßen...diesmal wieder zum Thema berufstätige Frauen.

Ich möchte hier nicht viel zu sagen, einfach nur die Infos veröffentlichen!

"Insgesamt hat sich die Situation der Frauen auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren weltweit verbessert. Mit 68 Prozent liegt der Anteil der erwerbstätigen Frauen in Deutschland über dem OECD-Durchschnitt von 60 Prozent. Allerdings werden Frauen nach wie vor schlechter bezahlt als Männer - laut OECD-Gleichstellungsbericht für die OECD-Länder beträgt der Lohnunterschied durchschnittlich 16 Prozent bei mittleren Einkommen. In Deutschland sind es 22 Prozent. Bereinigt nach Gleichheit der Arbeit und Qualifikation sind es noch etwa acht Prozent. 

Hauptgrund für das Missverhältnis ist der Studie zufolge für viele Frauen das Problem, Karriere und Familie zu vereinbaren. Viele Frauen arbeiten in Teilzeit, insbesondere Mütter: Bei 25- bis 54-Jährigen mit Kindern in Schule oder Ausbildung sind es 62 Prozent. Zum Vergleich: In Frankreich liegt der Anteil nur bei 26 Prozent. 

Allerdings gibt es auch hier positive Entwicklungen. Die Einführung der Elternzeit in Deutschland im Jahr 2007 hat dazu geführt, dass mehr Väter eine Auszeit nehmen. 2007 waren es lediglich 9 Prozent, Ende 2010 waren es bundesweit über 25 Prozent. Laut Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist die Erwerbsquote von Müttern, deren Partner in Elternzeit ist, doppelt so hoch wie von Müttern, deren Partner nicht in Elternzeit ist."

Quelle: http://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/156226/weltfrauentag

Mittwoch, 8. Januar 2014

Die Sache mit dem Frauenwahlrecht

Im Jahre 1919 konnten Frauen erstmalig von ihrem Wahlrecht gebrauch machen. Nachdem es jahrzehntelang Demonstrationen, Versammlungen und Streiks gab, wurde dem weiblichen Geschlecht am 30. November 1918 in einem neu erschaffenen Gesetzestext eine Beteiligung am Wahlverfahren zugesagt. Auch wenn Frauen noch nicht im Parteivorstand fungieren oder sich aufstellen durften, war zumindest eine Wahl schon möglich.

Viele Frauen opferten sich auf und kämpften aktiv für eine Einführung, jedoch war es damals noch sehr schwer, sich gegen die männerdominierte Politik durchzusetzen. Dennoch gelang es ihnen erfolgreich und dies stellte einen großen Fortschritt in Sachen Emanzipation dar.

Ganz besonders interessant ist dann der Vergleich mit der heutigen Zeit. Heute dürfen Frauen nicht nur wählen, sie dürfen sich auch in Parteivorständen engagieren, sich zur Wahl aufstellen lassen und sogar neue Parteien gründen. Und noch viel besser...sie können auch die Führungsspitze Deutschlands, das Bundeskanzleramt, bekleiden. Unsere Kanzlerin ist somit der Beweis dafür, dass von Frauen geleitete Politik durchaus funktionieren kann. Vieles Kämpfen, viele Demos und viel Diskussionen haben dies hervorgebracht.

Heute können wir stolz auf eine erfolgreiche Emanzipation im politischen Bereich schauen. Niemals hätten sich die Frauenrechtlerinnen von damals eine heutige Situation vorstellen können. Sie haben für etwas gekämpft und wir können heute von ihrem Engagement profitieren. Dabei fällt mir nur eines ein: CHAPEAU!!!

Dienstag, 7. Januar 2014

Frauenbeauftragte an Hochschulen

Ich bin mal wieder auf etwas ganz besonders Interessantes gestoßen...wusstet ihr, dass die Hochschulen Frauenbeauftragte haben? Genau, richtig gehört...und das famose daran ist, dass diese Aufgabe auch noch im bayerischen Hochschulgesetz festgelegt wurde. So besagt Art. 4 folgendes:

(1) Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und berücksichtigen diese als Leitprinzip; sie wirken auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin. Zur Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern werden Frauen unter Beachtung des Vorrangs von Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung (Art. 33 Abs. 2 des Grundgesetzes) gefördert. Ziel der Förderung ist eine Steigerung des Anteils der Frauen auf allen Ebenen der Wissenschaft.

(2) Frauenbeauftragte achten auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; sie unterstützen die Hochschule in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe nach Abs. 1. Frauenbeauftragte werden für die Hochschule vom Senat, für die Fakultät vom Fakultätsrat aus dem Kreis des an der Hochschule hauptberuflich tätigen wissenschaftlichen und künstlerischen Personals gewählt. Für die Hochschule gewählte Frauenbeauftragte gehören der Erweiterten Hochschulleitung und dem Senat, für die Fakultäten gewählte Frauenbeauftragte dem Fakultätsrat und den Berufungsausschüssen (Art. 18 Abs. 4 Satz 2 BayHSchPG) als stimmberechtigte Mitglieder an. Im Übrigen regelt die Grundordnung die Mitwirkung der Frauenbeauftragten in sonstigen Gremien; sie kann vorsehen, dass für Frauenbeauftragte stellvertretende Frauenbeauftragte bestellt werden.

(3) Die Hochschule stellt den Frauenbeauftragten zur wirksamen Erfüllung ihrer Aufgaben in angemessenem Umfang Mittel zur Verfügung. Frauenbeauftragte sollen für die Dauer ihrer Tätigkeit unter Berücksichtigung des Umfangs ihrer Aufgaben von anderen dienstlichen Aufgaben entlastet werden.

(4) Eine angemessene Vertretung von Frauen und Männern in den Gremien ist anzustreben.

(5) Gesetzliche Bestimmungen für Frauenbeauftragte gelten auch für männliche Frauenbeauftragte.

Da sieht man mal, sogar die Hochschulen haben die Zeichen der Zeit erkannt und schon erste Schritte eingeleitet. Ich kann nicht beurteilen, wie eine realistische Umsetzung sich genau darstellt und ob es mit der Umsetzung so funktioniert. Aber ich finde dies durchaus sehr lobenswert und finde ebenfalls, dass es einer Erwähnung hier würdig ist.

Ich habe mir vorgenommen, dieses Thema später einmal weiter aufzugreifen. Vielleicht bietet sich ja eine Frauenbeauftragte (oder auch ein Frauenbeauftragter) als Gesprächspartner an, bei dem ich weitere Informationen erhalte.

Bis dahin freue ich mich über den Zuspruch in den Hochschulen. Dies sollte viel öfters umgesetzt werden. Warum nur in Hochschulen, warum nicht auch in Unternehmen, weiteren öffentlichen Institutionen und und und?

Die Hochschulen machen es uns vor...wir müssen es nur aufgreifen.

Ach ja...und dass Bayern hier Vorreiter ist, wundert mich kein bisschen ;)