Zurück zum Thema Zivildienst...wenn es doch auf schon fast allen Bereichen Gleichberechtigung geben sollte und diese teilweise auch schon vorhanden ist, wieso schaut es beim Thema Zivildienst anders aus? Früher waren Männer verpflichtet, zur Bundeswehr zu gehen und dort ihr Jahr abzuleisten. Wahlweise stellte sich der Zivildienst für die (nennen wir sie) "weicheren Gemüter" zur Verfügung. Mittlerweile hat sich sie ja schpn geändert, aber bis vor ein paar wenigen Jahren war das nun mal so und alle Männer wurden zur Musterung geladen.
Frauen jedoch sind hiervon befreit. Man sagt, der Bund wäre nichts für uns und wir sollten uns lieber mit anderen Dingen beschäftigen. Natürlich sind Frauen auch (großteils) nicht an einem Kriegseinsatz interessiert, aber warum gelten für Frauen nicht die gleichen Rechte? Theoretisch würde es doch auch Frauen gut tun, ein soziales Jahr als Zivildienst abzuleisten.
Hier stellen sich noch die alten Muster ein, als Frau damals zuhause war und sich um Haus und Hof und Kinder kümmerte. Mittlerweile jedoch bekommen Frauen immer später Kinder. Auch sah man am Beispiel der Trümmerfrauen (solche Frauen, die aktiv beim wegräumen der Trümmer vom Weltkrieg in den Städten halfen), dass Frauen aktiv und zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden können. Warum dann nicht auch eine Ein-Jahres-Pflicht, egal ob Bund oder Sozial?
Fakt ist, dass es mittlerweile schon nicht mehr notwendig ist, sich mit der Frage eigentlich zu beschäftigen. Durch die neuen Reformen wurden die Männer in diesem Bereich uns nämlich gleichgestellt - und nicht andersherum!
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