Montag, 30. September 2013

Kinderwunsch und Beruf - Das Schicksal beeinflussen

Eine Klinik in München wirbt gerade in den Medien für ihre Dienste, dabei speziell für eine aktive Planung des Nachwuchses. So wird man heutezutage nicht einfach schwanger, man kann durch eine (mehr oder weniger) neue Methode die befruchtungswilligen Eier und Spermien einfrieren und sich später wieder einpflanzen lassen.

So kann man sich selber den richtigen Moment für das Kinderkriegen aussuchen und dies passiert nicht zu einer eventuell ungünstigeren Zeit, die das Schicksal vorgibt.

Dieses Vorgehen nennt man "Social Egg Freezing" und dies hat laut der Klinik keine Nachteile. Im Gegenteil: man kann so auch in Höherem Alter noch Kinder bekommen.


Fraglich ist nur, ob es wirklich so gut ist. Das Vorgehen kann auch seine negativen Auswirkungen hervor bringen. Zudem sollte jeder karriereorientierten Frau klar sein, dass irgendwann die Zeit kommt, wo Kinder und Familie vorgehen. Man hat nur begrenzt Zeit, in der man sich aktiv um Nachwuchs kümmern kann. Diese Zeit kommt automatisch und ist beim Kinderkriegen sicherlich eine der schönsten Momente für eine Frau, wenn sie Mama wird. Leider schlägt sich dies oft auf die Karriere nieder, aber die Prioritäten werden nun anders gesetzt.

Kinder sind somit ein guter Grund, in der Karrierephase ein Breakout zu machen und sich um die privaten Dinge des Lebens - die Familie und Kinder - zu kümmern. Und diesen schönsten Moment der Momente soll man sich nicht für später aufheben...man sollte ihn nehmen, wie er kommt. Und genau deshalb finde ich "Social Egg Freezing" nicht passend...

Ich mit meinen 24 Jahren sehe einer guten Karriere entgegen...aber wenn der Zeitpunkt des Schwangerwerdens kommt, werde ich mich sicherlich zu 100% auf mein Mama-Dasein freuen und mich darauf vorbereiten. Die Karriere wartet auf mich - ich kann auch später noch voll durchstarten...und zwar mit Kindern :)

Mittwoch, 25. September 2013

Männlich / Weiblich...wie weit die Tierkreiszeichen sind

Ich habe Ende Januar Geburstag...also bin ich Wassermann als Sternzeichen. Ist euch schon mal aufgefallen, dass sehr viele der Sternzeichen männliche Formulierungen haben? 7 von 12 Sternzeichen besitzen den Artikel "der", 2 weitere sind in der Mehrzahl und nur 3 Sternzeichen haben einen weiblichen Artikel. Interessant, nicht?

Jetzt gehen wir zurück zum Wassermann...warum heißt er so und nicht Wasserfrau? Schon eine sehr interessante Sache, auch weil doch der Wassermann immer als halbnackter Mann mit Wasserkrug dargestellt wird. Irgendwann wurden die Symbole weiterentwickelt, sodass sie unisex sind. Somit wird mein Sternzeichen dann mit zwei untereienander liegenden Wellen dargestellt.

Natürlich, das was schon immer so und ist auf eine uralte Tradition aufgebaut. Da sieht man mal, wie es bereits früher schon gewesen ist und wie sich das noch in heute reinzieht. Die dominierenden Männer wieder :)

Übrigens: Die korrekte Bezeichnung für einen weiblichen Wassermann lautet "Wassermannfrau". Immerhin etwas :)

Sonntag, 22. September 2013

Kind und Beruf - das leidige Thema KITA-PLATZ

Kinder sind etwas sehr Schönes und gehören auch zum Leben dazu. Doch viele Mütter möchten oder müssen sehr schnell wieder ins Berufsleben zurück. Das geht jedoch oft nicht oder nur sehr erschwert, da oftmals keine Betreuung gesichert ist. Mit dem heutigen Rentenmodell müssen die Großeltern oft auch noch in hohem Alter arbeiten und auch sonst gibt es häufig niemanden, der die Betreuung während den Arbeitszeiten der Eltern übernehmen kann.

Seit 1. August 2013 sichert die Regierung für jedes Kind mit einem Jahr einen Krippenplatz gesetzlich zu. Eltern sollen damit entlastet werden, sodass ab einem Jahr des Kindes eine Betreuung gesichert wäre und jungen Müttern, die es wieder ins Berufsleben zieht, eine Wiederaufnahme der Arbeit nach einem Jahr Elternzeit möglich  wäre.

Das klingt vorerst mal richtig gut und stellt einen Fortschritt dar. Die Regierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und erste Schritte unternommen. PECH JEDOCH, WENN DIE BESTIMMUNGEN NICHT SO DURCHGESETZT WERDEN KÖNNEN, WIE ANGEDACHT...

Warum? Nach einer aktuellen Klage junger Eltern und Mütter aufgrund dieses neuen Rechtsanspruches wurde hier genauer festgesetzt, in wie weit eine Zuordnung zu einer Kindertagesstätte zumutbar wäre. So heißt es, dass eine Dauer von 1 h Fahrzeit von der Wohnung bis zur Kita zumutbar wäre. Heißt praktisch für mich: ich es ist okay, wenn Eltern aus Augsburg ihr Kind nach München (ca. 81 km Entfernung) in die Kita fahren. Laut Rechtsanspruch ist dies ausreichend und fällt nun darunter.

Ist es wirklich so, das dies zumutbar ist? Meiner Meinung nach ist dies komplett nicht tragbar. Es ist schon sehr schwer, wenn man morgens vor der Arbeit eine halbe Stunde bis zur Kita fahren würde. Wie soll das dann mit einer Stunde möglich sein?

Hier mal ein theoretischer Zeitplan einer Mutter nach dieser neuen Planung:

5.00 Uhr Aufstehzeit für die Mutter
5.30 Uhr Aufstehzeit des Kindes
6.00 Uhr Abfahrt zur Kita
7.00 Uhr Ankunft Kita und Rückfahrt der Mutter
8.00 Uhr Arbeitsbeginn der Mutter

Ist es tragbar, sein Kind morgens um diese Zeit aus dem Bett zu holen? Und welche Kita hat morgens um 7 richtig auf?

Für mich wirklich sehr zu überdenken...

Donnerstag, 19. September 2013

Ich über mich!

Damit ihr mich gleich mal ein bisschen besser kennen lernt, hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Laufbahn:

Ich bin im Januar 1989 in Titisee-Neustadt (Nähe Freiburg) geboren. Nach der Grundschule in Baden-Württemberg bin ich mit meiner Familie nach Bayern gezogen, wo ich 2008 mein Abitur gemacht habe.

Ich habe mich dann für ein kreatives Studium entschieden: Eventmanagement auf einer Privat-Akademie in Freiburg. Nach meinem Studium fing ich in einem Autohaus in Landshut im Marketing an. Dort profilierte ich mich, sodass ich ziemlich bald auch die Bereiche Kundenservice und Personalwesen übertragen bekommen habe. Heute kann ich stolz sagen, dass ich bereits seit über 4 Jahren dort als Teamleitung beschäftigt bin und die besten Erfahrungen machen konnte. Auch bin ich mittlerweile Ausbildende und IHK- Prüferin für Kauffrauen für Bürokommunikation und Automobilkaufleute.

Da mir jedoch die Arbeit im Autohaus nicht reichte, arbeitete ich mit Anfang 20 zeitweise nebenbei für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften in der Redaktion und verfasste dort Recherche- und Vor-Ort-Reportagen.

Und weil mir das immer noch nicht genug war, absolvierte ich zudem eine berufsbegleitende Weiterbildung zur zertifizierten PR-Referentin. Nicht zu vergessen wäre auch, dass ich 4 verschiedene Sprachen beherrsche: Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Tja...und da stehe ich heute! Mitte 20, sehr gute Qualifikationen und eine enorme Motivation, die Karriereleitung herauf zu klettern.

Jung und Emanzipiert - das bin ich!

Es ist gar nicht so leicht, mit seinen Zielen und Vorstellungen im Berufsleben ernst genommen zu werden, wenn man kein entsprechendes Alter aufweisen kann und dann "auch noch" eine Frau ist. Das man jedoch auch mit Mitte 20 auch für einen höheren Beruf qualifiziert sein kann, kann ich nur bestätigen. 

Begleitet mich auf den Weg in die "große Welt" der "wichtigen Leute" als junge und emanzipierte Frau...viel Spaß :)