Montag, 24. März 2014

"Gibts das auch in groß?" - eine großartige Frau

Es gibt viele Frauen, die ich für ihr Denken und Tun bewundere. Alice Schwarzer habe ich ja bereits schon genannt, allerdings gibt es noch viele weitere tolle Frauen...

Ein "Weibsbild" ist aus Film, Fernsehen, Kabaret und noch vielen anderen Bereichen bekannt...sie ist durchaus vielseitig einsetzbar und wirklich eine richtig klasse Frau. Die Rede ist von Barbara Schöneberger. Sie vereinbart Familie und ihre Karriere, hat vergangenes Jahr ihr zweites Kind bekommen. Dennoch war sie - teilweise hochschwanger - vor der Kamera und hat ein neues Projekt nach dem anderen durchgeführt. Und während alledem hat sie ausreichend Zeit für ihre Familie: ihren Mann und ihre zwei Kinder.

Sie bringt ihr Privatleben nicht in den Vordergrund, aber hier liegt ihr Schwerpunkt. Zuliebe ihrer Familie hat sie schon Projekte zurückgesteckt.

Für mich steht sie als Vorbildfrau: sie schafft es spielend, Privates und Geschäftliches unter einen Hut zu bekommen und allen gerecht zu werden. Gleichzeitig wirkt sie nicht gestresst und immer gut gelaunt. Lobenswert, daran kann man sich ein Beispiel nehmen ;)

Sonntag, 23. März 2014

Frauenfreundliche Betriebe - eine aktuelle Studie

Über meinen Zugang der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.de habe ich folgende Studie entdeckt:


Hier geht es um das Ranking der familienfreundlichsten Betriebe Deutschlands...und die damit verbundenen Ergebnisse. Wie im Text erwähnt wird, versteckt sich kein Unternehmen, das frauenfreundlich ist. Mittlerweile bieten viele Multikonzerne, aber auch mittelständische und kleine Unternehmen besonders für Arbeitnehmerinnen attraktive Möglichkeiten an. Wie sich das genau in den Firmen gestaltet, muss im Einzelfall geprüft werden.

Erstaunlich finde ich dabei besonders, dass die üblich großen Unternehmen, die man eigentlich in den Top-10 vermuten würde, nicht vertreten sind ( ich denke hier an Autohersteller, Vorreiter in der Kommunikationsbranche oder auch Pharma-Konzerne). Wenn doch kein Unternehmen seine frauenorientierten Services "hinter dem Berg" hält, wo sind dann diese Unternehmen? Kann es sein, dass diese gar nicht so fortschrittlich sind auf diesem Gebiet...oder noch deutlichen Handlungsbedarf haben?

Nun, was mir noch stärker aufgefallen ist, ist der Satz mit der wirklichen Umsetzung des Versprochenen. Welche Maßnahmen wirklich durchgeführt werden, ist dann eine andere Sache. Anbieten kann man alles, aber oft scheitert es an der Endausführung. Hier kann man (ich bezeichne es vorsichtig) schon von "Lockvogel-Angeboten" sprechen. Benefits, die für Frauen angeboten werden, um diese ins Unternehmen zu holen...und sich hinterher als nicht durchgeführt/angeboten herausstellen.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass sowohl riesengroße, als auch große, mittlere und kleine Unternehmen allgemein mehr frauenorientierte und familienorientierte Maßnahmen anbieten müssten. So wäre es auch noch attraktiver für junge Frauen oder Mütter die Arbeit weiterzuführen oder gar wieder aufzunehmen. Schlicht und einfach scheitert es doch oft am Arbeitgeber, dass Mütter Familie und Beruf nicht unter einen Hut bringen können.

Freitag, 21. März 2014

Lernen, Lernen, Lernen...

Man kommt im Leben nicht weiter, wenn man nicht stetig an sich arbeitet...egal ob in persönlicher Hinsicht, an seinem Lebensstil oder auch in Sachen beruflicher Qualifikation. Schon Wilhelm Busch hat dies erkannt und passend zusammen gefasst:

"Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss. Und Lernen kann er - Gott sei Dank - auch sein ganzes Leben lang."

Das Schöne daran ist zudem, dass man die meisten Änderungen auch positiv und aktiv wahrnehmen kann. Entweder ergibt sich ein besseres Gefühl, eine bessere Qualifikation oder einfach mal (in ganz extremen Fällen) ein Lichtblick im Dunkeln.

Damit auch Frauen stets in der Berufswelt eine Chance haben, ist hier ganz besonders auf regelmäßige Weiter- und Fortbildung zu achten. Männer qualifizieren sich zumeist aufgrund der Berufserfahrung; jungen, wiedereinsteigenden Müttern fehlt diese jedoch teilweise. So können sie sich dennoch aufgrund besonderer Qualifikationen hervortun und andere Mitbewerber ausstechen.

Zudem spielt dies auch eine große Rolle bzgl. der Gehaltsstufe. Frauen verdienen - wie bereits schon in einem anderen Post behandelt - durchschnittlich 22% weniger als Männer, wenn man den Vergleich in gleichwertigen Berufen zieht. Wenn man jedoch noch bessere Zusatzqualifikationen und -kenntnisse hat, gleicht das das ohnehon schon unfaire Gehaltslevel schon wieder ein bisschen an.

Man sieht also, ohne stetis Lernen und Weiterbilden geht es leider nicht.

Hier ein Beispiel aus meiner Familie: meine Mutter hat früher eine Ausbildung zur CTA (Cytologisch-technische Assistentin) gemacht. Dabei war sie im Labor und hat Abstriche auf mögliche Krebszellen untersucht. Nach ihrer Ausbildung heiratete sie, bekam Kinder. Während der Erziehungszeit arbeitete sie zuerst Teilzeit (in einem anderen, nicht verwandten Beruf), später widmete sie sich ganz der Erziehung. 

Das Problem dabei: die Prozesse in den Labors hat sich enorm geändert in de. Letzten 20/30 Jahren. Früher wurde mit Mikroskop gearbeitet, jetzt gibt es Computer und neue Maschinen; man hat weitere Krebszellen gefunden; es gibt neue Methoden...kurzum: ein Wiedereinstieg in ihren Beruf ist praktisch unmöglich. Wir Kinder sind jetzt groß und sie arbeitet seit ein paar Jahren wieder. Auch wenn sie eine sehr engagierte Person ist, konnte sie aufgrund der vielen Defizite durch Weiterentwicklung der Forschung nicht mehr in ihrem eigentlichen Beruf brillieren. Somit fängt sie wieder von ganz vorne an.

Heute ist soe glücklich, arbeitet in einem ihr gefallenden Job und macht ihren Weg. Sie hat sich engagiert und viele Seminare und Schulungen besucht, sich auf Neues eingelassen und immer wieder den Mut gefunden, sich durchzusetzen. Das bewundere ich wirklich an ihr!

Ich jedoch bin dermaßen wissbegierig (noch habe ich auch noch keine Kinder), dass ich mir ein Leben ohne stetis Lernen gar nicht vorstellen kann. Ich bleibe bei Wilhelm Busch ;)

Donnerstag, 20. März 2014

Einfühlungsvermögen der Frau - ein Pluspunkt im Business

Ein solide Ausbildung ist Grundlage eines jeden erfolgreichen Menschen...das denke ich zumindest. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Ausbildung im eigentlichen Sinne, ein Studium, ein Einlernen oder auch eine Weiterbildung handelt. Fakt ist nur, dass man seine berufliche Zukunft erst einmal bewusst angehen sollte.

Hier kommt das Thema "soziale Intelligenz" oder auch das Einfühlungsvermögen einer Frau ins Spiel. Gerade Frauen können manchmal bessere Betreuer und Ausbilder sein. Frauen haben eben die Soft Skills (wie man das heutzutage nennt) und können sich so besser in einen Azubi hereinversetzen und ihm bestimmte Lerninhalte verständlicher vermitteln. Auch bei persönlichen Angelegenheiten fällt es Frauen oft leichter, Probleme anzusprechen und bei Konflikten zu vermitteln. Aus diesem Grunde sollte es - meiner Meinung nach - mehr weibliche Ausbilderinnen geben.

Und genau deswegen habe ich das Projekt Ausbilderschein jetzt angegriffen. Vor ein paar Wochen habe ich mir ein begleitendes Buch mit allen wichtigen Themen rund um den Schein besorgt und befasse mich seitdem intensiv mit den entsprechenden Inhalten. Einiges ist durch meine Arbeit in der Personalabteilung bereits bekannt, manch anderes ist wirklich neu.

Aktuell habe ich mir den kompletten Stoff angeeignet, jetzt geht es ans Üben der Prüfungsaufgaben. Sobald ich mich hier fit fühle (was ziemlich schnell gehen könnte), werde ich die Prüfung absolvieren. Und dann darf ich ausbilden - jeden Beruf, für den ich qualifiziert bin...und das sind eine Menge Berufe ;)

Tja, und so schließt sich der Kreis wieder zu meinen Anfangsworten. So kann ich nämlich dann die Ausbildung der Jugendlichen besser betreuen und vielleicht such später einmal - falls eine mögliche Selbstständigkeit  folgt - selber aktiv ausbilden.

Darauf freue ich mich schon heute...eine Qualifikation mehr...und das mit 25! Darauf bin nicht nur ich stolz, auch meine Familie und besonders mein Freund, der mich in aller Hinsicht wirklich tatkräftig unterstüzt.

Ach übrigens...die Prüfung wird vor der IHK Niederbayern abgelegt werden. Dort bin ich ja auch schon im Prüfungsausschuss für mündliche Abschlussprüfungen der Bürokauf-/Automobilkauf-/Marketingkaufleute. Als Frau kann man hier wirklich sehr gut einfühlen...das passt zu mir ;)

Freitag, 14. März 2014

Zivildienst - wo beginnt die Gleichberechtigung und wo endet sie?

Wie bereits im Titel erwähnt, habe ich mir auch Gedanken zum Thema Zivildienst gemacht. Anstoß für diesen Gedankengang war eine Bemerkung meines Freundes. Dieser interessiert sich übrigens ganz besonders für meine emanzipierte Denkweise und steht ihr kritisch gegenüber - zu meinem Vorteil. Durch die kritische Analyse meiner Gedanken und dem Versuch,bein Gegenbeispiel zu finden, entwickle ich meine Ansichten ebenfalls weiter und kann sie so konkretisieren. Dafür liebe ich ihn wirklich - er fordert mich, fördert aber gleichzeitig meine Ideen.

Zurück zum Thema Zivildienst...wenn es doch auf schon fast allen Bereichen Gleichberechtigung geben sollte und diese teilweise auch schon vorhanden ist, wieso schaut es beim Thema Zivildienst anders aus? Früher waren Männer verpflichtet, zur Bundeswehr zu gehen und dort ihr Jahr abzuleisten. Wahlweise stellte sich der Zivildienst für die (nennen wir sie) "weicheren Gemüter" zur Verfügung. Mittlerweile hat sich sie ja schpn geändert, aber bis vor ein paar wenigen Jahren war das nun mal so und alle Männer wurden zur Musterung geladen.

Frauen jedoch sind hiervon befreit. Man sagt, der Bund wäre nichts für uns und wir sollten uns lieber mit anderen Dingen beschäftigen. Natürlich sind Frauen auch (großteils) nicht an einem Kriegseinsatz interessiert, aber warum gelten für Frauen nicht die gleichen Rechte? Theoretisch würde es doch auch Frauen gut tun, ein soziales Jahr als Zivildienst abzuleisten.

Hier stellen sich noch die alten Muster ein, als Frau damals zuhause war und sich um Haus und Hof und Kinder kümmerte. Mittlerweile jedoch bekommen Frauen immer später Kinder. Auch sah man am Beispiel der Trümmerfrauen (solche Frauen, die aktiv beim wegräumen der Trümmer vom Weltkrieg in den Städten halfen), dass Frauen aktiv und zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt werden können. Warum dann nicht auch eine Ein-Jahres-Pflicht, egal ob Bund oder Sozial?

Fakt ist, dass es mittlerweile schon nicht mehr notwendig ist, sich mit der Frage eigentlich zu beschäftigen. Durch die neuen Reformen wurden die Männer in diesem Bereich uns nämlich gleichgestellt - und nicht andersherum!

Mittwoch, 12. März 2014

Weltfrauentag

Einmal im Jahr...da ist "unser" Tag ;) jedes Jahr am 8. März wird der Weltfrauentag gefeiert. Feiern ist dabei vielleicht die falsche Bezeichnung: Frauen "zelebrieren" und Männer "verdrängen". Eigentlich wäre das mal ein guter Grund, seine Frau mal wieder richtig zu verwöhnen. Aber hier sind wir leider manchmal zu sehr beim Wunschdenken :)

Fakt ist jedenfalls, dass dieser Tag den Frauen gewidmet wurde. Egal ob Hausfrau, Mutter, Angestellte, Selbstständige oder Führungskraft...egal ob jung, alt, hübsch, hässlich, vom Aus- oder Inland, engagiert oder nicht...hier werden allen Frauen gedacht. Und dieser Tag dient vorrangig dazu, einfach mal an "die Frau an sich" zu denken.

Und das tut schon tierisch gut...eimfach das nur mal zu wissen ;)