Sonntag, 22. Dezember 2013

Diskussionen über eine Rebellionsfrau - Stichwort: die Werte von damals

Ist die Diskussion von 2006/2007 noch präsent? Damals, als eine bekannte Tagesschau-Moderatorin sich für die Familienwerte einsetzte und dabei nicht nur ihren Job, sondern auch das öffentliche Bild über sie aufs Spiel setze?

Diese besagte Dame stellte in einer Pressekonferenz und ihrer Buchvorstellung dar, dass sie die damaligen Werte von Familie, Kindern ("Frauen an den Herd.") und Emanzipation gar nicht so schlecht fand und sah in der Frauenbewegung die Ursache für die zurückgehenden Geburtenraten und das "Aussterben der Familien".

Jeder verfolgt andere Meinungen...sicherlich hat es einen Wandel gegeben und es besteht nicht mehr so eine extreme Fixierung auf den Haushalt und die Familie. Die Frauenbewegung hat hier einiges dazu getragen, Frauen selbstständiger und emanzipierter aufzustellen. So hat jede Ära seine positiven und negativen Auswirkungen auf Werte, ob man es jedoch so extrem wie die besagte Dame sehen kann, ist durchaus fraglich.

Freitag, 20. Dezember 2013

Feauenzeitung - früher und heute

Heute gibt es zahlreiche Zeitschriften, die für Frauen, deren Interessen, Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtet sind. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Schwerpunkte: Kochen, Handarbeit, Dekoration, Wellness, Klatsch/Tratsch und noch vieles mehr.

Der Usprung dieser Zeitschriften liegt jedoch wahrscheinlich in einer der ersten Frauenzeitungen, die bereits vor langer Zeit schon gegründet wurden. Bereits 1849 veröffentlichte die Frauenrechtlerin Louise Otto die "Frauen-Zeitung", die als Sprachrohr und vorzeitiliche Quelle für die Frauenbewegung gilt. Sie selber schrieb später über ihr Projekt:

„1849 gründete ich dann eine Frauenzeitung in Leipzig, die drei Jahre lang jedem Frauenfortschritt huldigte. Es waren in dieser Zeit auch viele Frauenvereine gegründet worden, aber als die Verhältnisse sich änderten und alle Fortschrittsbestrebungen unterdrückt wurden, bestanden nur noch solche Frauenzeitungen fort, welche der Mode, und solche Vereine, welche dem Wohlthun dienten.“

Ich bewundere die Frauen, die versucht haben, die bestehenden Regeln zu durchbrechen und etwas für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts getan haben. Dies beginnt bei kleineren Taten, geht über die Veröffentlichung von Zeitungen bis hin zum aktiven Aufruf an die Frauen. So entstand die Frauenbewegung, beeinflusst von vielen verschiedenen Faktoren.

Ohne sie wären wir heute nicht da, wo wir sind...nicht so emanzipiert, wie wir es sind...nicht so erfolgreich. Weiteres zur Frauenbewegung werde ich in einem weiteren Post in der kommenden Zeit schreiben...

Dienstag, 17. Dezember 2013

Verankerung im Grundgesetz - wie ist die Umsetung?

Man beachte das deutsche Grundgesetz und untersuche hinsichtlich des Emanzipations-Themas. In Artikel 3, Absatz 2 findet man folgenden Passus:

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Hört sich soweit schon mal ganz gut an, da hat sich Vater Staat zum Gleichberechtigungsthema geäußert. Dies ist schon einmal der erste Schritt. Aber wird das Thema auch so umgesetzt?

Ein ganz interessanter Gesichtspunkt hierbei ist die Frauenquote, die eingeführt hätte werden sollen. Was ist die Frauenquote?

"Frauenquote (...) bezeichnet eine geschlechter- bzw. Genderbezogene Quotenregelung bei der Besetzung von Gremien oder Stellen." (Wikipedia)

Die Politik setzt hierbei besonders auf eine Festsetzung einer Quotenregelung bei Vorständen und im Management von Unternehmen. Leider ist das Thema in der Realität nicht so umsetzbar, wie gewünscht. Man kann nicht immer auf bestimmte Quoten plädieren, da viele weitere Faktoren hier Einfluss nehmen und eine wichtige Rolle spielen. Dabei fallen Gründe wie Schwangerschaftsurlaub,  fehlendes qualifiziertes Personal, Internes und noch viele weitere ein. Es ist somit mehr realitätsnah, eine fixe Quote einzusetzen.

Eine andere Alternative wäre die Festsetzung einer flexiblen Quote...sodass in bestimmten Fällen auch eine Abweichung legalisieren lässt. Eine Einteilung weiblicher Personen mit einer Quote von xx bis xx % ist durchaus umsetzbar.

Aber hier wird wahrscheinlich noch viel mehr gemacht werden müssen, sodass eine Frauenquote attraktiv sein kann.

Weiteres folgt :)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Mann und Frau - der kleine Unterschied im Denken

Ein altes Sprichwort, das das Denken der Frau in einer Männerwelt ausdrückt, habe ich in den vergangenen Tagen gehört: "Der Mann, der weiß, was zu geschehen; die Frau, die weiß was zu geschehen.".
Hier sind wir wieder beim Thema "emotionale Intelligenz"...man kann sich als Frau auch als direkte Ideengeberin und Bestimmerin behaupten, aber manchmal ist ein Werken im Hintergrund viel effektiver.  Das zeichnet auch das Denken und Handeln einer Frau aus...nicht die Holzklotzmethode, sondern viel mehr geschicktes und bedachtes Handeln zu Gunsten der eigenen Person oder auch der Gesamtsituation. 
Manche bezeichnen das als "Manipulation", andere als eine natürliche Gabe :)