Heute gibt es zahlreiche Zeitschriften, die für Frauen, deren Interessen, Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtet sind. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Schwerpunkte: Kochen, Handarbeit, Dekoration, Wellness, Klatsch/Tratsch und noch vieles mehr.
Der Usprung dieser Zeitschriften liegt jedoch wahrscheinlich in einer der ersten Frauenzeitungen, die bereits vor langer Zeit schon gegründet wurden. Bereits 1849 veröffentlichte die Frauenrechtlerin Louise Otto die "Frauen-Zeitung", die als Sprachrohr und vorzeitiliche Quelle für die Frauenbewegung gilt. Sie selber schrieb später über ihr Projekt:
„1849 gründete ich dann eine Frauenzeitung in Leipzig, die drei Jahre lang jedem Frauenfortschritt huldigte. Es waren in dieser Zeit auch viele Frauenvereine gegründet worden, aber als die Verhältnisse sich änderten und alle Fortschrittsbestrebungen unterdrückt wurden, bestanden nur noch solche Frauenzeitungen fort, welche der Mode, und solche Vereine, welche dem Wohlthun dienten.“
Ich bewundere die Frauen, die versucht haben, die bestehenden Regeln zu durchbrechen und etwas für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts getan haben. Dies beginnt bei kleineren Taten, geht über die Veröffentlichung von Zeitungen bis hin zum aktiven Aufruf an die Frauen. So entstand die Frauenbewegung, beeinflusst von vielen verschiedenen Faktoren.
Ohne sie wären wir heute nicht da, wo wir sind...nicht so emanzipiert, wie wir es sind...nicht so erfolgreich. Weiteres zur Frauenbewegung werde ich in einem weiteren Post in der kommenden Zeit schreiben...