Sonntag, 22. Dezember 2013

Diskussionen über eine Rebellionsfrau - Stichwort: die Werte von damals

Ist die Diskussion von 2006/2007 noch präsent? Damals, als eine bekannte Tagesschau-Moderatorin sich für die Familienwerte einsetzte und dabei nicht nur ihren Job, sondern auch das öffentliche Bild über sie aufs Spiel setze?

Diese besagte Dame stellte in einer Pressekonferenz und ihrer Buchvorstellung dar, dass sie die damaligen Werte von Familie, Kindern ("Frauen an den Herd.") und Emanzipation gar nicht so schlecht fand und sah in der Frauenbewegung die Ursache für die zurückgehenden Geburtenraten und das "Aussterben der Familien".

Jeder verfolgt andere Meinungen...sicherlich hat es einen Wandel gegeben und es besteht nicht mehr so eine extreme Fixierung auf den Haushalt und die Familie. Die Frauenbewegung hat hier einiges dazu getragen, Frauen selbstständiger und emanzipierter aufzustellen. So hat jede Ära seine positiven und negativen Auswirkungen auf Werte, ob man es jedoch so extrem wie die besagte Dame sehen kann, ist durchaus fraglich.

Freitag, 20. Dezember 2013

Feauenzeitung - früher und heute

Heute gibt es zahlreiche Zeitschriften, die für Frauen, deren Interessen, Bedürfnisse und Wünsche ausgerichtet sind. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Schwerpunkte: Kochen, Handarbeit, Dekoration, Wellness, Klatsch/Tratsch und noch vieles mehr.

Der Usprung dieser Zeitschriften liegt jedoch wahrscheinlich in einer der ersten Frauenzeitungen, die bereits vor langer Zeit schon gegründet wurden. Bereits 1849 veröffentlichte die Frauenrechtlerin Louise Otto die "Frauen-Zeitung", die als Sprachrohr und vorzeitiliche Quelle für die Frauenbewegung gilt. Sie selber schrieb später über ihr Projekt:

„1849 gründete ich dann eine Frauenzeitung in Leipzig, die drei Jahre lang jedem Frauenfortschritt huldigte. Es waren in dieser Zeit auch viele Frauenvereine gegründet worden, aber als die Verhältnisse sich änderten und alle Fortschrittsbestrebungen unterdrückt wurden, bestanden nur noch solche Frauenzeitungen fort, welche der Mode, und solche Vereine, welche dem Wohlthun dienten.“

Ich bewundere die Frauen, die versucht haben, die bestehenden Regeln zu durchbrechen und etwas für die Emanzipation des weiblichen Geschlechts getan haben. Dies beginnt bei kleineren Taten, geht über die Veröffentlichung von Zeitungen bis hin zum aktiven Aufruf an die Frauen. So entstand die Frauenbewegung, beeinflusst von vielen verschiedenen Faktoren.

Ohne sie wären wir heute nicht da, wo wir sind...nicht so emanzipiert, wie wir es sind...nicht so erfolgreich. Weiteres zur Frauenbewegung werde ich in einem weiteren Post in der kommenden Zeit schreiben...

Dienstag, 17. Dezember 2013

Verankerung im Grundgesetz - wie ist die Umsetung?

Man beachte das deutsche Grundgesetz und untersuche hinsichtlich des Emanzipations-Themas. In Artikel 3, Absatz 2 findet man folgenden Passus:

Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Hört sich soweit schon mal ganz gut an, da hat sich Vater Staat zum Gleichberechtigungsthema geäußert. Dies ist schon einmal der erste Schritt. Aber wird das Thema auch so umgesetzt?

Ein ganz interessanter Gesichtspunkt hierbei ist die Frauenquote, die eingeführt hätte werden sollen. Was ist die Frauenquote?

"Frauenquote (...) bezeichnet eine geschlechter- bzw. Genderbezogene Quotenregelung bei der Besetzung von Gremien oder Stellen." (Wikipedia)

Die Politik setzt hierbei besonders auf eine Festsetzung einer Quotenregelung bei Vorständen und im Management von Unternehmen. Leider ist das Thema in der Realität nicht so umsetzbar, wie gewünscht. Man kann nicht immer auf bestimmte Quoten plädieren, da viele weitere Faktoren hier Einfluss nehmen und eine wichtige Rolle spielen. Dabei fallen Gründe wie Schwangerschaftsurlaub,  fehlendes qualifiziertes Personal, Internes und noch viele weitere ein. Es ist somit mehr realitätsnah, eine fixe Quote einzusetzen.

Eine andere Alternative wäre die Festsetzung einer flexiblen Quote...sodass in bestimmten Fällen auch eine Abweichung legalisieren lässt. Eine Einteilung weiblicher Personen mit einer Quote von xx bis xx % ist durchaus umsetzbar.

Aber hier wird wahrscheinlich noch viel mehr gemacht werden müssen, sodass eine Frauenquote attraktiv sein kann.

Weiteres folgt :)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Mann und Frau - der kleine Unterschied im Denken

Ein altes Sprichwort, das das Denken der Frau in einer Männerwelt ausdrückt, habe ich in den vergangenen Tagen gehört: "Der Mann, der weiß, was zu geschehen; die Frau, die weiß was zu geschehen.".
Hier sind wir wieder beim Thema "emotionale Intelligenz"...man kann sich als Frau auch als direkte Ideengeberin und Bestimmerin behaupten, aber manchmal ist ein Werken im Hintergrund viel effektiver.  Das zeichnet auch das Denken und Handeln einer Frau aus...nicht die Holzklotzmethode, sondern viel mehr geschicktes und bedachtes Handeln zu Gunsten der eigenen Person oder auch der Gesamtsituation. 
Manche bezeichnen das als "Manipulation", andere als eine natürliche Gabe :)

Montag, 25. November 2013

Lohnunterschiede - wirklich gerechtfertigt?

Es war schon immer so...und laut den Männern, die sich zu schade sind, der Realität ins Auge zu blicken, wird das auch weiterhin so sein (hab ich mir sagen lassen). Es geht hier um Lohnunterschiede, die zwischen männlichen und weiblichen Arbeitnehmern vorliegen. Warum ist dies so?

Im Radio wurde letztens berichtet, dass die Lohnunterschiede zwischen Frau und Mann durchschnittlich aufgrund aktueller Hochrechnungen 22,0% betragen, angerechnet auf die gleiche Tätigkeit.

Das war nicht nur ein ernüchterndes, sondern auch schockierendes Ergebnis. Warum bekommen Männer mehr für die gleiche Arbeit, die sie leisten, wie Frauen? Meinen Arbeitgeber, die Männer könnten die gleichen Aufgabenstellungen besser lösen wie eine Frau?

Ich möchte hier nicht auf spezielle Arbeiten, wie auf dem Bau etc. eingehen, die gewisse körperliche Anforderungen voraussetzen. Aber nehmen wir beispielsweise einen Sachbearbeiter und eine Sachbearbeiterin. Der Mann verdient laut der Studie mehr als die Frau...ist dies gerechtfertigt?

Meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht! Warum sollen wir für weniger Geld die gleiche Arbeit verrichten? Sind wir Frauen wirklich "weniger wert"?

Es ist schade, dass erst wenige Unternehmen die Zeichen der Zeit erkannt haben. Die Frauen sitzen nicht immer mur zu Hause und drehen Däumchen. Diejenigen, die wirklich beruflichen  Erfolg anstreben und die sich von Haus aus in einer meist männerdominierten Arbeitswelt behaupten müssen, werden spätestens beim Gehalt ausgebremst. Okay, wir Frauen sind auch meist so "dumm" und arbeiten für das Gehalt, das uns geboten wird. Aber eigentlich müssten wir in den Gehaltsverhandlungen kurz Pause einlegen, uns das Gehalt des Kollegen verinnerlichen und unseren Arbeitgeber auf die ungerechte Lohnzahlung hinweisen.

Aber trauen sich das die Frauen von heute? Einige sicherlich, aber noch nicht alle. Darum sollten wir gerade noch mehr Emanzipation zeigen und uns für eine Gleichsetzung mit der Männerwelt einsetzen. Auch wenn es "nur" beim Gehalt anfängt...

"Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt!" - eine kleine Phrase zum Schluss ;)

Donnerstag, 14. November 2013

Mit Glanz und Gloria

Ich habe mich kürzlich mit jemand unterhalten, ob man auch erfolgreich sein kann als Frau, wenn man optisch "gediegen" bleibt...also wenn man sich nicht optisch ein wenig herausputzt, kein Make-Up benutzt und "normale" Kleidung trägt.

Es ist sehr schwierig, da in solchen Fällen die Qualifikation ganz besonders im Vordergrund steht. Aber braucht man in manchen Berufen nicht auch eine optisch präsente Person, die ihren Beruf unterstützend durch Optik besser ausüben kann?

Optik darf kein Auswahlkriterium sein, aber ist auch nicht ganz zu vernachlässigen...oder?

Dienstag, 12. November 2013

Thema Erfolg...

Wenn du erfolgreich sein willst, dann musst du neue Wege einschlagen und nicht auf den ausgetretenen Pfaden des gemeinhin akzeptierten Erfolgs marschieren.
(John Davison Rockefeller)

Auch Rockefeller hat das Prinzip des Erfolges schon verstanden und umgesetzt. Bestehende Wege sind zwar leicht zu verfolgen, aber bringen einem nicht den persönlichen Erfolg, der individuell gestaltet ist. Man sollte diesen vielleicht als Vorbild oder Richtwert sehen, den individuellen Weg jedoch muss jeder selber für sich finden.

Ich finde meinen persönlichen Weg, indem ich mir eigene Qualifikationen, eigenes Wissen und eigene Kenntnisse aneigne. Ich bin dabei, aber auslernen werde ich wohl niemals...das ist auch gut so!

Mein voraussliches Ziel kenne ich ( bzw. Habe ich schon geplant), aber der Weg zum Erfolg bedarf individuelle Noten meinerseits. Darum ewig an sich arbeiten...um später Erfolg einzuheimsen.

Sonntag, 10. November 2013

Ansichten einer Frau - früher und heute!

Heute möchte ich auf die Emanzipation der Frau im Berufsleben eingehen - unter dem besonderen Bild  der Frau von früher und dem der Frau von heute...

Dabei habe ich ein passendes Werbeplakat aus früheren Zeiten gefunden:


Quelle: http://www.learnnc.org/lp/media/uploads/2009/10/we_can_do_it.jpg

Hier wurde genau dafür aufgerufen, dass mehr in der Frau steckt, als nur Hausfrau und Mutter. Dies waren die meisten Frauen zur Zeit dieses Plakates. Aber getreu dem Motto "We can do it" werden Frauen dazu ermutigt, weiter über ihre Aufgaben hinauszusehen und sich nicht nur in typischen Frauenberufen zu engagieren, sondern vielmehr auch in Männerdomänen einzudringen. Hier am Beispiel einer Hamdwerkerin. Dies löste eine große Welle aus, ohne die wir heute noch die selbe Aufteilung von Männer- und Frauenberufen hätten.

Heute ist es selbstverständlich, dass auch Frauen in Männerberufen arbeiten. Es gibt zahlreiche Klempnerinnen, Bauarbeiterinnen, Anstreicherinnen etc. Und das ist auch genau gut so. Warum sollen manche Frauen bestimmte Berufe nicht ausüben sollen?

Heute sind auch nicht mehr so viele Frauen ausschließlich Hausfrauen, wenn sie noch keine Kinder (oder keine mehr im Hause) haben. Die meisten gehen arbeiten, engagieren sich im Job und verfolgen ihre beruflichen Ziele. Das war früher mal umdenkbar...Gott sei Dank gab es einen Wandel ;) 

Montag, 4. November 2013

Wen ich immer mal treffen wollte...

"Wenn du jemanden treffen könntest, den du bewunderst oder der dein Leben geprägt hat, wer dich interessiert oder wem du einfach nur mal "Hallo" sagen möchtest, wen würdest du wählen?"

Diesem Satz sollte ich mich vor ein paar Tagen stellen. Es ist eigentlich sehr schwer, sich spontan jemanden einfallen zu lassen. Aus diesem Grunde bin ich nach ein wenig Bedenkzeit auf jemanden gekommen, dem ich schon immer etwas sagen wollte...

Es gibt eine Person, die in ihrem (ja, weiblich ;) ) Leben nicht nur sehr viel geschafft hat, sondern auch eine ganze Bewegung ausgelöst hat. Die sich für die Emanzipation und die Frauenrechte eingesetzt hat...die ihrem Denken und Handeln immer das Bild der Frau beigestellt hat. Schon früh erkannte sie, dass für die Frau der Zukunft weitere Ünterstützung und damit verbundene Fortschritte notwendig seien und hat somit eine große Welle der Begeisterung beim weiblichen Geschlecht ausgelöst. Ihr wisst, von wem wir reden: Alice Schwarzer!

Allein in ihrer Arbeit beim Magazin ELLE hat sie schon sehr viel dazu beigetragen, zudem durch Aufrufe in der Öffentlichkeit und bei Demonstrationen. Dazu gehört Mut, besonders in einer Zeit, in der Emanzipation noch kein so geläufiges Wort war. Genau das möchte ich ihr sagen, wenn ich sie treffen würde...Frau Schweitzer, Sie haben wirklich was in Ihrem Leben erreicht und eine ganze Bewegung geprägt. Danke für Ihr Tun und Denken ;)

Sonntag, 3. November 2013

Wer hat Erfolg?

Wie wird man erfolgreich? Braucht man die richtigen Voraussetzungen, die Motivation oder ein Ziel, was man erreichen möchte?

Ich denke, man braucht alles der drei Punkte. Sie stellen für mich eine Grundbasis dar, die ich für den Erfolg im Leben benötige. Thomas Alva Edison (der mit den Glühbirnen) hat Erfolg ähnlich definiert:

"Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet."

Wenn wir etwas erreichen wollen im Leben, müssen wir auch dar etwas tun. Wir müssen an uns arbeiten, um irgendwann unser Ziel erreichen zu können. Wer genau das tut, ist genau auf dem richtigen Wege...wir dürfen uns nicht an anderen messen, wir müssen unseren eigenen Weg in eigenem Tempo zu unserem eigenen Ziel gehen. Dann klappt das auch mit dem Erfolg ;)

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Warum dieser Blog?

Einen Blog zu schreiben ist eine besonders interessante Sache...aber warum habe ich meinen Blog überhaupt gemacht? Nur aus Interesse?

NEIN!!!

Eine viel spannendere Geschichte steckt dahinter! Ich habe vor, ein Buch zu schreiben. Der genaue Titel steht noch nicht fest, es soll aber das Thema Frauen, Karriere und Kinder aus Sicht einer jungen Dame auf ihre persönliche Zukunft unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen behandeln. Dieser Blog soll mir als persönliche Stoffsammlung dienen.

Ich schreibe euch über aktuelle Themen, Fakten und Situationen, die mich bewegen und Interessantem für euch. Wenn ihr hier Anregungen habt, freue ich mich selbstverständlich über euer Feedback.

Und mein persönliches Ziel ist es, bis Ende 2014 ein Buch vorformuliert zu haben...genau mit diesem Inhalt und vielen, bisher noch nicht veröffentlichten Fakten. Das ist mal ein wirklich spannendes Projekt :)

Darum unterstützt mich...und in 1 oder 2 Jahren könnt ihr mich dann im Bücherregal finden!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Ein weises Zitat...

...habe ich gestern gehört. Ich war mit meiner Familie im Kinofilm "Frau Ella", einer Komödie über die Sicht einer alten Dame auf die Fehler der heutigen Jugend, die sie damals selber getan hat. Und dieJugend  hilft ihr jetzt, unterlassenes Handeln von vor Jahrzehnten nachzuholen. Selbstverständlich auf komische, aber auch teilweise nachdenkliche Art verpackt.

Ein Zitat daraus ist mir ganz besonders positiv aufgefallen...

"Im Alter bereut man nicht die Fehler, die man gemacht hat, sondern das, was man nicht gemacht hat!"

Ich finde diesen Satz sehr weise und es ist sehr viel Hintergrund hierbei. Fehler macht jeder, aber jeder lernt hier auch etwas daraus. Aber Sachen, die man nicht gemacht hat, daraus kann man keine Erfahrung ziehen.

Bezogen auf mein Blog-Thema bedeutet das, dass ich mich hier bestärkter finde. Ich kann Neues ausprobieren und sollte es auch. Wenn es nicht klappt...okay, wenigstens versucht und ich lerne daraus, es besser zu machen. Wenn es klappt, dann noch viel besser. Aber wenn ich es niemals versuche, kann es auch nichts werden.

Somit bin ich hier viel mehr daran, mein Thema Karriere noch mehr voran zu treiben. Mein Grundsteine sind gelegt und ich lerne täglich Neues hinzu. Das sind schon mal neben meiner ungeheuren Motivation sehr gute Grundsteine für eine positive und vielversprechende Zukunft.

Montag, 28. Oktober 2013

Praxiserfahrung - wie wichtig?

Ich habe heute zufällig mal wieder einen alten Newsletter in meinem Postfach gefunden...er ist von Stefan Breuer, einem Schlagfertigkeits-Coach. Er dreht Situationen, in denen man teilweise einfach mit einer Antwort auf die Schnelle überfordert ist, mit einer witzigen Lösung ganz einfach um...so steht der Gesprächspartner plötzlich dumm da und man selbst hat richtig gut zurückgeschlagen.

Ich möchte euch einmal einen Auszug aus der Mail wiedergeben:
  • Situation: Jemand erklärt Ihnen, dass dessen Firma sparen muss und keine Investitionen mehr tätigt.
  • Bildhafter Vergleich: Wenn Sie Investitionen stoppen um Geld zu sparen, ist es das Gleiche, wie die Uhr anzuhalten, um Zeit zu sparen.
  • Situation: Jemand steckt Zeit, Energie oder Geld in ein Projekt, das offensichtlich bereits gescheitert ist.
  • Bildhafter Vergleich: Es gibt ein altes indianisches Sprichwort: Wenn das Pferd tot ist… Steig ab!
  • Situation: In Ihrer Firma kümmert man sich um die falschen oder unwichtigen Dinge.
  • Bildhafter Vergleich: Was wir hier machen ist das bloße verrücken der Liegestühle auf der Titanic!
  • Situation: Sie möchten jemandem erklären, dass die Ausgangsbasis unbrauchbar ist!
  • Bildhafter Vergleich: Wenn Sie mir ein Rohdiamant geben, dann schleife ich Ihnen daraus einen funkelnden Brillanten. Das hier aber … sind Kieselsteine!

Ich habe mich hier wirklich köstlich amüsiert. Danke übrigens an Herr Breuer für die Unterhaltung ;)

Um aber wieder auf mein Blog-Thema zurückzukommen (natürlich hab ich auch hier wieder eine Rückführung, mein roter Faden in diesem Post steht)...einen weiteren Schlagabtausch hat er auch veröffentlicht und um genau diesen geht es mir:
  • Situation: Jemand wirf Ihnen vor, dass Sie keine Praxiserfahrung haben.
  • Bildhafter Vergleich: Ich muss keine Eier legen können, um zu beurteilen, ob ein Ei faul ist oder nicht!

Jetzt stellt sich für mich die Frage...habe ich ausreichend Praxiserfahrung? Wenn ich mich später einmal nach einer Elternzeit wieder bewerben solte, habe ich dann trotzdem noch ausreichend Praxiserfahrung? 

Das ist immer ein Problem aus Sicht eines Arbeitgebers...Kinder bekommen heißt gleichzeitig auch eine Zeit aus dem Berufsleben aussteigen. Diese Zeit fehlt in der Berufserfahrung. Aber kann man sich nicht ausreichend Berufserfahrung vor dem Kinderkriegen aneignen? Sodass man doch markt- und berufsfähig bleibt, auch nach der Elternzeit?

Ich denke durchaus...Praxiserfahrung hat man...egal ob die letzten 3 Jahre gearbeitet wurde oder nicht...die allgemeinen Kenntnisse sind durchaus vorhanden!

In diesem Sinne...Ich kann durchaus beurteilen, ob ein Ei faul ist oder nicht :)

Freitag, 25. Oktober 2013

Emotionale Intelligenz - sind Frauen hier sensibler?

Ist der Begriff der "emotionalen Intelligenz" bekannt? Ich habe mal die Definition aus der allwissenden (okay, auch teils fehlerhaften) Quelle Wikipedia.de gezogen:

Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. (...) Das Thema „Emotionale Intelligenz“ ist somit auch ein Beitrag zur Diskussion der Frage nach dem Erfolg im Leben und Beruf. 

Das hört sich schon mal alles sehr interessant an. Jetzt meine These dazu: Frauen sind hier sensibler und greifen das Thema besser auf. Was meint ihr?

Frauen sind im Allgemeinen sensibler, was die Wahrnehmung von Gefühlen anderer Mitmenschen oder Gesprächspartnern angeht. Wir können uns einfach besser in Andere hineinversetzen. Unumstritten ;) und im Beeinflussen von Anderen durch geschickte Gesprächsführung...da sind wir Weltmeister. Das kann keiner widerlegen...

Anscheinend wirkt sich diese emotionale Intelligenz auch auf den Erfolg aus. Dem stimme ich vollends zu. Wir sind einfach die Besten, wenn es um geschickte Gesprächsführung geht...und unser Ziel erreichen wir doch auch (fast) immer! Und zur Not muss man das Augenklimpern on Top nutzen (wenn gar nichts mehr geht), dann schaffen wir wirklich ALLES ;)

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Persönliche Weiterentwicklung als neuer Step!

"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist!" Diesen weisen Spruch hat Henry  Ford vor vielen Jahrzehnten einmal gesagt. Und damit hat er noch heute recht...wer sich selber nicht weiterentwickelt, kann kein höheres Ziel schaffen; wer nach keinem anderen Ziel strebt, bleibt dort stehen, wo er ist.

Auch wenn der Spruch schon älter ist, ich habe ihn vollkommen auf mich übertragen. Ich möchte mehr erreichen und auch mehr in meinem Leben schaffen. Von alleine fliegt mir der persönliche und private Erfolg sicherlich nicht zu. Wenn mir bestimmte Voraussetzungen fehlen, um ein nächst höheres Ziel zu erreichen, dann bin ich die Erste, die nach Möglichkeiten und Wegen sucht, diese zu erlangen.

Ich habe schon immer gewusst, in welche Richtung ich gehen mag...nicht den genuen Weg oder den Zeitplan. Aber ich habe gewusst, welche Grundvoraussetzungen ich gebraucht habe, um in die richtige Branche zu kommen und habe mir diese angeeignet. Im richtigen Bereich angekommen, kann ich nun weiter an meiner Qualifikation schrauben. Ich weiß, auf welcher Position ich einmal sein will und ich gestalte mir jetzt den Weg, wie ich dort hin komme.

So eine Ansicht vom Leben sollte jeder haben...findet ihr nicht?

Freitag, 4. Oktober 2013

Ein neuer Versuch, etwas besser zu machen...

Heite kam die Nachricht...ich wollte meinen - nennen wir es "Marktwert" - auf dem Berufsfeld Eventplanung, worin ich ja eigentlich gelernt hatte, testen...und siehe da: meine Gehaltsvorstellungen wären zu hoch. Deswegen müssten sie leider absagen.

Tja...ich mit meinen 24 Jahren dachte nicht, dass meine Vorstellungen unrealistisch wären. Ich möchte nur dasselbe verdienen wie jetzt...und einen kleinen Bonus on Top. Das ist jedoch für ein gut gehendes Unternehmen mit erheblichem Umsatz und Erfolg in der Erlebnisbranche zu viel.

Sehr schade...aber andererseits zeigt mir das, dass das wohl nicht das richtige Unternehmen ist. Ich leiste sehr viel und bin zu 100% bei der Arbeit engagiert. Aber wer das nicht zu schätzen weiß, hat mich wohl nicht verdient - und das im wahrsten Sinne des Wortes ;)

Montag, 30. September 2013

Kinderwunsch und Beruf - Das Schicksal beeinflussen

Eine Klinik in München wirbt gerade in den Medien für ihre Dienste, dabei speziell für eine aktive Planung des Nachwuchses. So wird man heutezutage nicht einfach schwanger, man kann durch eine (mehr oder weniger) neue Methode die befruchtungswilligen Eier und Spermien einfrieren und sich später wieder einpflanzen lassen.

So kann man sich selber den richtigen Moment für das Kinderkriegen aussuchen und dies passiert nicht zu einer eventuell ungünstigeren Zeit, die das Schicksal vorgibt.

Dieses Vorgehen nennt man "Social Egg Freezing" und dies hat laut der Klinik keine Nachteile. Im Gegenteil: man kann so auch in Höherem Alter noch Kinder bekommen.


Fraglich ist nur, ob es wirklich so gut ist. Das Vorgehen kann auch seine negativen Auswirkungen hervor bringen. Zudem sollte jeder karriereorientierten Frau klar sein, dass irgendwann die Zeit kommt, wo Kinder und Familie vorgehen. Man hat nur begrenzt Zeit, in der man sich aktiv um Nachwuchs kümmern kann. Diese Zeit kommt automatisch und ist beim Kinderkriegen sicherlich eine der schönsten Momente für eine Frau, wenn sie Mama wird. Leider schlägt sich dies oft auf die Karriere nieder, aber die Prioritäten werden nun anders gesetzt.

Kinder sind somit ein guter Grund, in der Karrierephase ein Breakout zu machen und sich um die privaten Dinge des Lebens - die Familie und Kinder - zu kümmern. Und diesen schönsten Moment der Momente soll man sich nicht für später aufheben...man sollte ihn nehmen, wie er kommt. Und genau deshalb finde ich "Social Egg Freezing" nicht passend...

Ich mit meinen 24 Jahren sehe einer guten Karriere entgegen...aber wenn der Zeitpunkt des Schwangerwerdens kommt, werde ich mich sicherlich zu 100% auf mein Mama-Dasein freuen und mich darauf vorbereiten. Die Karriere wartet auf mich - ich kann auch später noch voll durchstarten...und zwar mit Kindern :)

Mittwoch, 25. September 2013

Männlich / Weiblich...wie weit die Tierkreiszeichen sind

Ich habe Ende Januar Geburstag...also bin ich Wassermann als Sternzeichen. Ist euch schon mal aufgefallen, dass sehr viele der Sternzeichen männliche Formulierungen haben? 7 von 12 Sternzeichen besitzen den Artikel "der", 2 weitere sind in der Mehrzahl und nur 3 Sternzeichen haben einen weiblichen Artikel. Interessant, nicht?

Jetzt gehen wir zurück zum Wassermann...warum heißt er so und nicht Wasserfrau? Schon eine sehr interessante Sache, auch weil doch der Wassermann immer als halbnackter Mann mit Wasserkrug dargestellt wird. Irgendwann wurden die Symbole weiterentwickelt, sodass sie unisex sind. Somit wird mein Sternzeichen dann mit zwei untereienander liegenden Wellen dargestellt.

Natürlich, das was schon immer so und ist auf eine uralte Tradition aufgebaut. Da sieht man mal, wie es bereits früher schon gewesen ist und wie sich das noch in heute reinzieht. Die dominierenden Männer wieder :)

Übrigens: Die korrekte Bezeichnung für einen weiblichen Wassermann lautet "Wassermannfrau". Immerhin etwas :)

Sonntag, 22. September 2013

Kind und Beruf - das leidige Thema KITA-PLATZ

Kinder sind etwas sehr Schönes und gehören auch zum Leben dazu. Doch viele Mütter möchten oder müssen sehr schnell wieder ins Berufsleben zurück. Das geht jedoch oft nicht oder nur sehr erschwert, da oftmals keine Betreuung gesichert ist. Mit dem heutigen Rentenmodell müssen die Großeltern oft auch noch in hohem Alter arbeiten und auch sonst gibt es häufig niemanden, der die Betreuung während den Arbeitszeiten der Eltern übernehmen kann.

Seit 1. August 2013 sichert die Regierung für jedes Kind mit einem Jahr einen Krippenplatz gesetzlich zu. Eltern sollen damit entlastet werden, sodass ab einem Jahr des Kindes eine Betreuung gesichert wäre und jungen Müttern, die es wieder ins Berufsleben zieht, eine Wiederaufnahme der Arbeit nach einem Jahr Elternzeit möglich  wäre.

Das klingt vorerst mal richtig gut und stellt einen Fortschritt dar. Die Regierung hat die Zeichen der Zeit erkannt und erste Schritte unternommen. PECH JEDOCH, WENN DIE BESTIMMUNGEN NICHT SO DURCHGESETZT WERDEN KÖNNEN, WIE ANGEDACHT...

Warum? Nach einer aktuellen Klage junger Eltern und Mütter aufgrund dieses neuen Rechtsanspruches wurde hier genauer festgesetzt, in wie weit eine Zuordnung zu einer Kindertagesstätte zumutbar wäre. So heißt es, dass eine Dauer von 1 h Fahrzeit von der Wohnung bis zur Kita zumutbar wäre. Heißt praktisch für mich: ich es ist okay, wenn Eltern aus Augsburg ihr Kind nach München (ca. 81 km Entfernung) in die Kita fahren. Laut Rechtsanspruch ist dies ausreichend und fällt nun darunter.

Ist es wirklich so, das dies zumutbar ist? Meiner Meinung nach ist dies komplett nicht tragbar. Es ist schon sehr schwer, wenn man morgens vor der Arbeit eine halbe Stunde bis zur Kita fahren würde. Wie soll das dann mit einer Stunde möglich sein?

Hier mal ein theoretischer Zeitplan einer Mutter nach dieser neuen Planung:

5.00 Uhr Aufstehzeit für die Mutter
5.30 Uhr Aufstehzeit des Kindes
6.00 Uhr Abfahrt zur Kita
7.00 Uhr Ankunft Kita und Rückfahrt der Mutter
8.00 Uhr Arbeitsbeginn der Mutter

Ist es tragbar, sein Kind morgens um diese Zeit aus dem Bett zu holen? Und welche Kita hat morgens um 7 richtig auf?

Für mich wirklich sehr zu überdenken...

Donnerstag, 19. September 2013

Ich über mich!

Damit ihr mich gleich mal ein bisschen besser kennen lernt, hier mal eine kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Laufbahn:

Ich bin im Januar 1989 in Titisee-Neustadt (Nähe Freiburg) geboren. Nach der Grundschule in Baden-Württemberg bin ich mit meiner Familie nach Bayern gezogen, wo ich 2008 mein Abitur gemacht habe.

Ich habe mich dann für ein kreatives Studium entschieden: Eventmanagement auf einer Privat-Akademie in Freiburg. Nach meinem Studium fing ich in einem Autohaus in Landshut im Marketing an. Dort profilierte ich mich, sodass ich ziemlich bald auch die Bereiche Kundenservice und Personalwesen übertragen bekommen habe. Heute kann ich stolz sagen, dass ich bereits seit über 4 Jahren dort als Teamleitung beschäftigt bin und die besten Erfahrungen machen konnte. Auch bin ich mittlerweile Ausbildende und IHK- Prüferin für Kauffrauen für Bürokommunikation und Automobilkaufleute.

Da mir jedoch die Arbeit im Autohaus nicht reichte, arbeitete ich mit Anfang 20 zeitweise nebenbei für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften in der Redaktion und verfasste dort Recherche- und Vor-Ort-Reportagen.

Und weil mir das immer noch nicht genug war, absolvierte ich zudem eine berufsbegleitende Weiterbildung zur zertifizierten PR-Referentin. Nicht zu vergessen wäre auch, dass ich 4 verschiedene Sprachen beherrsche: Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.

Tja...und da stehe ich heute! Mitte 20, sehr gute Qualifikationen und eine enorme Motivation, die Karriereleitung herauf zu klettern.

Jung und Emanzipiert - das bin ich!

Es ist gar nicht so leicht, mit seinen Zielen und Vorstellungen im Berufsleben ernst genommen zu werden, wenn man kein entsprechendes Alter aufweisen kann und dann "auch noch" eine Frau ist. Das man jedoch auch mit Mitte 20 auch für einen höheren Beruf qualifiziert sein kann, kann ich nur bestätigen. 

Begleitet mich auf den Weg in die "große Welt" der "wichtigen Leute" als junge und emanzipierte Frau...viel Spaß :)