Sonntag, 23. März 2014

Frauenfreundliche Betriebe - eine aktuelle Studie

Über meinen Zugang der Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu.de habe ich folgende Studie entdeckt:


Hier geht es um das Ranking der familienfreundlichsten Betriebe Deutschlands...und die damit verbundenen Ergebnisse. Wie im Text erwähnt wird, versteckt sich kein Unternehmen, das frauenfreundlich ist. Mittlerweile bieten viele Multikonzerne, aber auch mittelständische und kleine Unternehmen besonders für Arbeitnehmerinnen attraktive Möglichkeiten an. Wie sich das genau in den Firmen gestaltet, muss im Einzelfall geprüft werden.

Erstaunlich finde ich dabei besonders, dass die üblich großen Unternehmen, die man eigentlich in den Top-10 vermuten würde, nicht vertreten sind ( ich denke hier an Autohersteller, Vorreiter in der Kommunikationsbranche oder auch Pharma-Konzerne). Wenn doch kein Unternehmen seine frauenorientierten Services "hinter dem Berg" hält, wo sind dann diese Unternehmen? Kann es sein, dass diese gar nicht so fortschrittlich sind auf diesem Gebiet...oder noch deutlichen Handlungsbedarf haben?

Nun, was mir noch stärker aufgefallen ist, ist der Satz mit der wirklichen Umsetzung des Versprochenen. Welche Maßnahmen wirklich durchgeführt werden, ist dann eine andere Sache. Anbieten kann man alles, aber oft scheitert es an der Endausführung. Hier kann man (ich bezeichne es vorsichtig) schon von "Lockvogel-Angeboten" sprechen. Benefits, die für Frauen angeboten werden, um diese ins Unternehmen zu holen...und sich hinterher als nicht durchgeführt/angeboten herausstellen.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass sowohl riesengroße, als auch große, mittlere und kleine Unternehmen allgemein mehr frauenorientierte und familienorientierte Maßnahmen anbieten müssten. So wäre es auch noch attraktiver für junge Frauen oder Mütter die Arbeit weiterzuführen oder gar wieder aufzunehmen. Schlicht und einfach scheitert es doch oft am Arbeitgeber, dass Mütter Familie und Beruf nicht unter einen Hut bringen können.

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