Mittwoch, 8. Januar 2014

Die Sache mit dem Frauenwahlrecht

Im Jahre 1919 konnten Frauen erstmalig von ihrem Wahlrecht gebrauch machen. Nachdem es jahrzehntelang Demonstrationen, Versammlungen und Streiks gab, wurde dem weiblichen Geschlecht am 30. November 1918 in einem neu erschaffenen Gesetzestext eine Beteiligung am Wahlverfahren zugesagt. Auch wenn Frauen noch nicht im Parteivorstand fungieren oder sich aufstellen durften, war zumindest eine Wahl schon möglich.

Viele Frauen opferten sich auf und kämpften aktiv für eine Einführung, jedoch war es damals noch sehr schwer, sich gegen die männerdominierte Politik durchzusetzen. Dennoch gelang es ihnen erfolgreich und dies stellte einen großen Fortschritt in Sachen Emanzipation dar.

Ganz besonders interessant ist dann der Vergleich mit der heutigen Zeit. Heute dürfen Frauen nicht nur wählen, sie dürfen sich auch in Parteivorständen engagieren, sich zur Wahl aufstellen lassen und sogar neue Parteien gründen. Und noch viel besser...sie können auch die Führungsspitze Deutschlands, das Bundeskanzleramt, bekleiden. Unsere Kanzlerin ist somit der Beweis dafür, dass von Frauen geleitete Politik durchaus funktionieren kann. Vieles Kämpfen, viele Demos und viel Diskussionen haben dies hervorgebracht.

Heute können wir stolz auf eine erfolgreiche Emanzipation im politischen Bereich schauen. Niemals hätten sich die Frauenrechtlerinnen von damals eine heutige Situation vorstellen können. Sie haben für etwas gekämpft und wir können heute von ihrem Engagement profitieren. Dabei fällt mir nur eines ein: CHAPEAU!!!

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